ARBÖ: Verkehrssicherheit kommt unter die Räder der Frächter

ARBÖ gegen neuerliche Aushöhlung des Fahrverbotskalenders

Wien (OTS) - "Es ist bedauerlich, dass der Verkehrsminister den Fahrverbotskalender plötzlich wieder verkleinert. Damit kommt die Verkehrssicherheit unter die Räder der Frächter". Mit diesen Worten kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar die plötzliche Entscheidung des Verkehrsministers, die A2 Südautobahn, die Semmeringerschnellstraße S 6, die Murtalschnellstraße S 36 und die Friesacher Straße B317 doch wieder aus dem Fahrverbotskalender herauszunehmen.

"Es widerspricht allen bisherigen Erfahrungen, das verlängerte Wochenendfahrverbot für LKW auf diesen Strecken in den Sommermonaten abzuschaffen", fügt der ARBÖ-Generalsekretär hinzu. Bisher wurden in Österreich mit Hilfe der Ferienreiseverordnung die LKW während der reiseintensiven Urlaubsmonaten schon ab Samstag früh (8 Uhr) von den Autobahnen verbannt. Dieses verlängerte LKW-Fahrverbot, das auch auf die vier reiseintensivsten Freitage ausgedehnt worden war, hatte auf 66 Prozent des gesamten österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes gegolten.

Verkehrsminister Gorbach hat heuer erstmals auf diese Trennung von Urlauberströmen und Güterverkehr verzichtet und stattdessen einen Fahrverbotskalender und damit das erweiterte LKW-Wochenendfahrverbot für wenige Streckenabschnitte vorgeschlagen. Im Zuge der Begutachtung und nach einem Gespräch mit den Ländervertretern kamen dann doch noch weitere Strecken in den Fahrverbotskalender hinein, darunter auch die jetzt wieder herausgenommenen Strecken. Dr. Hellar: "Die Gespräche mit den Ländern waren damit eine reine Show".

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