Gorbach: Fahrverbotskalender wird auf Wunsch der Bundesländer adaptiert

Anpassungen in Kärnten und der Steiermark

Wien, 2005-06-30 (OTS) - "Die Einführung des Fahrverbotskalenders wurde auf breiter Basis diskutiert und danach im Einvernehmen mit den beteiligten Bundesländern akkordiert. Die Interessen der Bundesländer sind mir dabei ein ganz besonderes Anliegen, weshalb im Einvernehmen mit der steirischen Landeshauptfrau Klasnic und dem in Kärnten dafür verantwortlichen Landesrat Dörfler der Fahrverbotskalender nun dahingehend geändert wird, dass die A 2 Südautobahn, die Semmeringschnellstraße S 6, die Murtalschnellstraße S 36 und die Friesacher Straße B 317 aus dem Fahrverbotskalender herausgenommen werden", erklärte Verkehrsminister Vizekanzler Hubert Gorbach heute. ****

Mit dieser Maßnahme komme er seinem Versprechen nach, jederzeit flexibel auf die unterschiedlichen Situationen der Länder einzugehen und deren Anliegen gegebenenfalls auch zu unterstützen. "Als Verkehrsminister ist es meine Aufgabe, flexibel auf die Verkehrslage und dadurch rasch und wirksam auf die Anliegen der Bevölkerung zu reagieren", stellte Verkehrsminister Gorbach fest.

Die Sachlage in der Steiermark und in Kärnten hätte nun eine Adaptierung tatsächlich notwendig gemacht - zum einen zur Sicherung und Stärkung des Kärntner und des steirischen Wirtschaftsstandortes und zum Schutze der heimischen Transportwirtschaft, zum anderen vor allem aber auch zum Wohle der mit dem LKW-Ausweichverkehr konfrontierten Bevölkerung.

Gorbach weiter: "Durch die Einführung der fahrleistungsabhängigen Lkw-Maut hat sich die allgemeine Verkehrslage durch eine Verlagerung des Schwerverkehrs auf das niederrangigere Straßennetz bedeutend verändert. Der damit verbundenen Lärm- und Schadstoffbelastung können wir mit den Adaptierungen wirksam entgegentreten, sodass die Lebensqualität der betroffenen Bevölkerung auch während der Sommermonate erhalten bleibt."

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