VP-Hahn: Bürgermeister mit seinem Latein am Ende

Von sich aus rührt Stadt keinen Finger, nur beim Kopieren entfacht sie plötzlich Ehrgeiz

Wien (OTS) - "Der vorliegende Auflösungsantrag ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert", eröffnet ÖVP Wien Landesparteiobmann Johannes Hahn seine Rede im Wiener Gemeinderat. Es liegt kein Wahltermin vor, was darauf schließen lasse, dass der Herr Bürgermeister mit seinem Latein am Ende ist: "Denn warum, frage ich sie, sollte jemand wählen lassen, der mit absoluter Macht regiert:
Weil ihm nichts mehr einfällt." Außer vielleicht in letzter Minute Ideen der Mitbewerber abzukupfern, wie das am Donaukanal gerade passiert.
Nachdem am 22. Juni bekannt wurde, dass die ÖVP Wien einen 200 Meter langen Strand an der Kleinen Donau plant, hat die Stadtregierung schnell noch Genehmigungen aus dem Hut gezaubert, eine davon gleich bis 2015 vergeben, um ihrerseits zwei Strände zu eröffnen. Folglich gibt es bald drei Strände an der Kleinen Donau. "Ist Ihnen nichts Besseres eingefallen? Die Moral aus der Geschichte kann nur sein:
Willst du, dass was weitergeht in Wien, setz es um, mach es vor, die Wiener roten Freunde hängen sich dann sicher dran und machens nach. Von sich aus aber rühren sie keinen Finger."

Wettbewerb belebt, aber Kopien können lähmend sein

Hahn: "Das zeigt ihre ganze Schwäche, obwohl Sie ja über so tolle Umfrageergebnisse von 53, 54 und 55 und mehr Prozent verfügen. Ich kann Ihnen aber eines schon heute versprechen: Gerade weil wir merken, welch belebende Wirkung ein Wahlkampf auf die Weiterentwicklung Wiens haben wird, garantiere ich und verspreche Ihnen schon jetzt, dass jedenfalls von Seiten der Wiener ÖVP der Wahlkampf am Tag nach der nächsten Wahl weitergeht.

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