Anschlag auf Kulturzentrum 7Stern der KPÖ

KPÖ-Klage wegen Verleumdung und Kreditschädigung wurde heute eingebracht

Wien (OTS) - In der Nacht von 28. auf 29. Juni fand neuerlich ein Anschlag auf ein KPÖ-Lokal in Wien statt. Unbekannte Täter verübten ein Buttersäureattentat auf das Kulturzentrum 7Stern.

Ob dieser neuerliche Anschlag in einem Zusammenhang mit dem Konflikt um das EKH steht und Gruppen aus diesem Bereich angelastet werden muss, ist unklar. Genauso denkbar ist eine Racheaktion von Seiten der stalinistischen Kreise, von denen sich die KPÖ getrennt hat. In den letzten Monaten ist es zu einer Serie gewalttätiger Aktionen gegen das 7Stern, gegen KPÖ-Lokale und Häuser, in denen Privatwohnungen von kommunistischen FunktionärInnen liegen, gekommen.

Eine Täterschaft aus dem EKH-Umfeld ist deshalb nicht unbedingt plausibel, weil - so die Informationen, die der KPÖ vorliegen - in Verhandlungen zwischen den das Haus benützenden Gruppen und der Gemeinde Wien bereits eine Lösung über die weitere Nutzung des EKH als autonomes Kulturzentrum erzielt wurde, was einen neuerlichen Eigentümerwechsel einschließt.

Soweit uns bekannt entspricht die Lösung im wesentlichen den von der KPÖ bereits im November 2003 an die Gemeinde Wien gerichteten Forderungen über die Zukunft des EKH
(http://www.kpoe.at/bund/aktuell/brief-laska.html).

Einmal mehr wird klar, dass die Behauptungen, die KPÖ habe die Wielandschule bewusst und absichtsvoll an "Rechtsextremisten" verkauft, die dort ein Nazi-Haus errichten wollten, eine absurde Verleumdung ist. Die KPÖ hat heute auch Klagen wegen übler Nachrede und Kreditschädigung gegen die Internetplattform "kominform" beim Handelsgericht Wien eingebracht. Der Inhalt der Klage ist nachzulesen unter http://www.kpoenet.at/lpd/3640.html

KPÖ-Vorsitzender Baier: "Die Verleumdungen der KPÖ haben zur Folge, dass ausgerechnet zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus Gewaltanwendung gegen kommunistische FunktionärInnen bzw. Einrichtungen enttabuisiert wird. Es soll sich aber niemand täuschen:
Die KPÖ war in der Vergangenheit nicht einzuschüchtern und wird dies auch in Zukunft nicht sein."

Zu reden, so Baier, ist aber auch "über die Verantwortung derjenigen die für Gewalttaten, Verleumdungen gegen die KPÖ und deren Weiterverbreitung zuständig sind."

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