Tauschitz: Große Ratlosigkeit im Lande Kärnten

Schüssel gibt’s, Haider nimmt’s - Kärntner SPÖ politisch offline

Klagenfurt (OTS) - Die politische Ratlosigkeit im Land Kärnten habe offenbar ungeahnte Ausmaße angenommen, erklärte heute ÖVP-Landtagsabgeordneter JVP-Obmann Stephan Tauschitz. Angesichts von Beratungs-kosten von fast 15 Millionen Euro in den Jahren 2002 und 2003 stelle sich die Frage, welche Kompetenz die Heerscharen an hochbezahlten Führungskräften in den Politbüros der Landesverwaltung und in den landeseigenen Gesellschaften hätten. Tauschitz: "Bei Durchsicht der peniblen Auflistung des Landesrechnungshofes kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eine Selbstbedienungsmentalität wuchert, die jeder Beschreibung spottet."
Unter den vielen im Rechnungshofbericht aufscheinenden Auffälligkeiten ist laut Tauschitz besonders die Firma "Working Web" zu hinterfragen: Sie stehe mit einem Gesamthonorar von mehr als 600.000 Euro an zweiter Stelle des Berater-Rankings, sei aber weder im Firmenbuch noch im Handelsregister noch im Internet auffindbar. Tauschitz: "Ich verlange Aufklärung von den Zuständigen des KWF und des Lakeside Park, was das für eine mysteriöse Firma ist, ob sie ordnungsgemäß angemeldet ist und wer welche Aufträge an sie vergeben hat."
Noch unglaublicher als diese verantwortungslose Geldverschwendung sei nur mehr die dreiste Enteignung des Bürgers in Form einer Belastungswelle, die den Kärntnerinnen und Kärntnern schlicht unzumutbar sei. Damit führe Haider auch die erfolgreiche Reformpolitik der Bundesregierung und die Entlastungen durch die jüngste Steuerreform auf Landesebene ad absurdum. Tauschitz:
"Schüssel gibt’s, Haider nimmt’s - was den Menschen die Steuerreform gebracht hat, sahnt Haider zur Finanzierung seiner Politfestspiele kaltherzig wieder ab."
Eine besonders traurige Vorstellung biete in diesem Zusammenhang der Koalitionsstatist SPÖ, die diesem Anschlag auf die Bevölkerung in der Regierung ungerührt zugestimmt habe. Tauschitz: "Während Haider Arbeitsplätze gefährdet und Schrebergärtner zur Kasse bittet, ist die SPÖ derzeit politisch offline."
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