SP-Vettermann: "Bundesregierung hemmt positive Entwicklung im Bildungsbereich"

Wien (SPW-K) - Die Statistik Austria hat nun auch den Wiener Kindergärten ein äußerst positives Zeugnis ausgestellt, erklärt SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann in der Debatte zur Aktuellen Stunde zum Thema Bildung. "Österreichweit bieten nur 14 Prozent der Kindergärten durchgehende Betreuung während der Sommermonate an - in Wien sind es 62 Prozent!", erläutert Vettermann.

Den Grünen empfiehlt der SPÖ-Mandatar, ihre Modelle in Oberösterreich umzusetzen: "Dort, wo sie etwas mitzureden haben, könnten die Grünen zeigen, wie es funktionieren soll"
In Richtung ÖVP merkt Vettermann an, dass es die von dieser Seite geforderte sprachliche Frühförderung bereits gibt. Eine neues Modell wird gerade entwickelt.

"Nachdem die Vollversorgung mit Kinderbetreuungsplätzen ab drei Jahren in Wien realisiert wurde, arbeiten wir nun an noch besserer Qualität. Der erste Bildungsplan Österreichs wird dabei die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung vorgeben", erklärt Vettermann die Pläne der Stadt. So sollen beispielweise die Schnittstellen im Bildungssystem optimiert werden, die Übergänge sollen fließende werden. "Die Kindergartenpädagoginnen sollen beim Übergang in die Schule aufgewertet werden. Genauso soll die wichtige Entscheidungsphase des Schulübertritts bei 10 Jahren durch eine Gesamtschule bis zum 15 Lebensjahr entschärft werden. In Schulversuchen wird bereits jetzt die nächste Schnittstelle zwischen Schule und Universität verbessert", zählt SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann die Leistungen der Stadt Wien auf. "Grenzen setzt aber alleine der Bund!" (Schluss)

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