VP-Strobl: SPÖ Wien verschläft moderne Schulentwicklung

Wien (VP-Klub) - "Dass gerade die SPÖ ein Thema wie ’Bildung von Anfang an’ wählt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Schließlich sind es die Wiener Sozialisten, die sich jeglicher Reform im Wiener Schulsystem verweigern und so die so notwendigen Verbesserungen verhindern", kritisiert der Bildungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Walter Strobl anlässlich der Aktuellen Stunde im heutigen Wiener Gemeinderat.

Erfreut zeigte sich Strobl, dass nun, nachdem die ÖVP-Abgeordnete Brinek im Dezember des Vorjahres einen Bildungsplan für Kindergärten gefordert hat, auch die SPÖ Wien auf dieses Thema einschwenkt. Kritisch äußerte sich der VP-Bildungssprecher über die Weigerung der SPÖ, eine Reihe von Reform-Maßnahmen umzusetzen.

Bei der vorzeitigen Schuleinschreibung, wie international bereits üblich, sollte zur Erfassung möglicher Entwicklungs- oder Sprachdefizite die Schulanmeldung bereits ein Jahr vor Schuleintritt erfolgen. Seit langem fordert die ÖVP Wien von der SP-Stadtregierung, das letzte Kindergartenjahr gratis anzubieten und so auch vorschulische Sprachintegration für nicht-deutschsprachige Kinder zu ermöglichen. Doch die SPÖ Wien hat beide ÖVP Initiativen bisher hartnäckig verweigert.

In Wien gibt es bei 448 Pflichtschulen nur 135, die eine ganztägige Schulform anbieten. Der Ausbau und die Erweiterung des Angebotes ist Angelegenheit der Gemeinde Wien. "Es ist unverständlich, dass die SPÖ einen ÖVP-Antrag, eine Erhebung zum Bedarf durchzuführen, abgelehnt hat", betont Strobl. Der VP-Bildungssprecher kritisierte darüber hinaus noch eine Reihe von weiteren fehlenden Reformmaßnahmen, wie Senkung der Klassenschülerzahlen auf 22 und die Sicherung der Qualität der Kooperativen Mittelschule.

Vielsagend, wenn eine mit absoluter Mehrheit ausgestattete Wiener SPÖ eine Aktuelle Stunde braucht, um das Thema Bildung zu entdecken. Anscheinend sind die Sozialisten zu sehr mit den pseudo-psychologischen Grabenkämpfen gegen den Bund beschäftigt, um sich um die Kinder und Jugendlichen in Wien zu kümmern. Denn schon seit langem verschlafen sie die wichtigen Reformen im Bildungsbereich, die die Zukunft unserer Kinder sichern sollen", kritisiert Strobl abschließend.

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