Kinderbetreuung - SP-Wutzlhofer: "Kein Bundesland kommt an das Angebot von Wien heran!"

Wien (SPW-K) - "Einer der wichtigsten Schritte für alle Eltern ist eine gute und bedarfsgerechte Kinderbetreuung", sagte heute Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer im Rahmen der von der SPÖ beantragten Aktuellen Stunde "Bildung von Anfang an - eine gesellschaftliche Herausforderung im Interesse der Zukunft unserer Kinder!"

"Bedarfsgerecht" bedeute laut einer aktuellen AK-Studie "mindestens 40 Stunden in der Woche mit einer durchschnittliche Öffnungsdauer von acht Stunden, an vier Tagen bis 17 Uhr und an einem Tag bis 13 Uhr, sowie die Möglichkeit zum Mittagessen", so Wutzlhofer. "In Wien wird das in allen Städtischen Kindergärten angeboten!

In Wien gebe es genug Kindergartenplätze, bei den 3 bis 6jährigen eine Vollversorgung und bei den eineinhalb bis 3jährigen eine Versorgung über 50 Prozent. "Eine Nachmittagsbetreuung für alle 6 bis10jährigen gibt es in Wien für alle, deren Eltern sich das wünschen." Wichtig sei auch die soziale bei den Tarifen: "So bezahlt ein Drittel der Eltern gar nichts, mehr als 40 Prozent hat gestaffelte Tarife und nur 25 Prozent bezahlen den Vollbeitrag."

Kein einziges Bundesland komme bei diesem Angebot an Wien heran:
"Wir haben in Wien die meiste Ausgaben für Kinderbetreuung, die meiste Anzahl an Plätzen, absolut und pro Kopf, die besten Öffnungszeiten und drei Viertel aller Krippenplätze von Österreich!" Besonders schlimm sei die Lage in den ÖVP-regierten Ländern: "Im Westen Österreichs ist die Betreuung in den ersten drei Jahren absolut unüblich, in Tirol sperren 80 Prozent der Kindergärten spätestens um 15 Uhr zu, in Vorarlberg sind es 60 Prozent." In Vorarlberg habe überhaupt nur ein Zehntel aller Kindergärten ganztags offen: "Hier kann man nicht von einer Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie sprechen! Das sollte auch der Wiener ÖVP zu denken geben, wenn sie das Thema Kindergarten für den Wahlkampf verwenden möchte!"

Kindergärten seien aber mehr als nur Betreuungseinrichtungen: "Sie sind hochwertige und wichtige Bildungseinrichtungen", so Wutzlhofer. "Es geht um das Erlernen von Basiskompetenzen, sozialen Fähigkeiten, kommunikativen Fähigkeiten, Kreativität und Forschergeist." Viele dieser Bildungsanforderungen fänden sich bereits im Kindertagesheimgesetz: "Die Wiener Kindergärten arbeiten hochprofessionell bieten als Bildungseinrichtungen hohe Qualität: Es gibt gut ausgebildetes Personal, laufend Fortbildungen und eine regelmäßige Überprüfung der pädagogischen Arbeit!"

"Damit man gute Bildungspolitik machen kann, muss man selber lernen", so Wutzlhofer. "Wäre das der Geist in der gesamten österreichischen Bundespolitik, wären wir schon ein großes Stück weiter!" (Schluss)

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