JVP NÖ: Mehr Schutz für die Jugend - mehr Verantwortung für die Erwachsenen

Neues NÖ Jugendgesetz ist wichtiger Schritt für Schutz und Sicherheit der Jugendlichen

St. Pölten (NÖI) - "Heute, Donnerstag, wird der NÖ Landtag auf Initiative von Jugend-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner ein neues NÖ Jugendgesetz beschließen und damit Forderungen der Jungen Volkspartei Niederösterreich umsetzten", betonen JVP-Landesobfrau Bettina Rausch und JVP-Landtagsabgeordneter Jürgen Maier.

JVP-Landesobfrau Bettina Rausch skizziert die wesentlichen Änderungen: "Zum einen wird der Jugendschutz verbessert, weil mit diesem neuen Gesetz endlich auch die Abgabe von Alkohol und Nikotin an Jugendliche verboten und damit eine Gesetzeslücke geschlossen wird. Zum zweiten werden die Erwachsenen in ihrer Verantwortung für junge Menschen stärker in die Pflicht genommen. Denn Jugendliche werden mit diesen Bestimmungen geschützt, und nicht bestraft."

"Ziel ist es, die Jugend so gut wie möglich davor zu schützen, die "legale Droge" Alkohol missbräuchlich zu verwenden. Daher wird die Abgabe von Alkohol und Nikotin an unter 16-Jährige verboten. Bei Zuwiderhandeln drohen Strafen von bis zu 15.000 Euro für Händler und Gewerbetreibende. Die Jugendlichen selbst werden allerdings nicht mit Geldstrafen bestraft", ergänzt JVP-Landtagsabgeordneter Jürgen Maier.

Die beiden Jugendvertreter richten auch den Appell an die benachbarten Bundesländer, insbesondere an Wien, diese Regelung rasch nachzuvollziehen. Denn "es ist nicht sinnvoll, wenn niederösterreichische Jugendliche dann nach Wien pendeln, weil sie sich dort mit Alkohol und Zigaretten eindecken können!"

Die JVP NÖ wird im August auch eine Kampagne zum neuen NÖ Jugendgesetz durchführen. "Als die Party People des Landes veranstalten wir hunderte Partys und Festln in ganz Niederösterreich. Gerade deshalb trifft uns eine besondere Verantwortung. Daher werden wir im August, der Hochsaison unserer Festln, bei diesen Festln informieren - über das neue Gesetz und auch allgemein über den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol", kündigt Bettina Rausch an.

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