Partik-Pablé: Einheitlicher Wachkörper beendet doppelte Struktur

Neues Dienstzeitsystem für Exekutive soll zu mehr Motivation führen

Wien, 2005-06-30 (fpd) - Positiv bewertet die Sicherheitssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs, Helene Partik-Pablé, die Zusammenlegung der Wachkörper, Polizei und Gendarmerie. "Ein einheitlicher Wachkörper ist gerade für ein kleines Land wie Österreich effizienter als zwei mit doppelten Strukturen." *****

Grundbedingung für die Zustimmung zur Zusammenlegung war allerdings, dass keine großen Härten für Exekutivbeamte, sei es durch ein schlechteres Dienstsystem oder durch Personalzusammenlegungen, entstehen.
Der Staat und die Bevölkerung seien auf motivierte, leistungsbereite Exekutivbeamte angewiesen und diese Leistungsbereitschaft könne nicht dem Gedanken "einige Budgetposten einzusparen" geopfert werden, so Partik-Pablé.

Laut Partik-Pablé müsse ein Dienstzeitsystem geschaffen werden, das einerseits das Privatleben eines Exekutivbeamten berücksichtige, aber andererseits auch zu keinen finanziellen Einbußen führen dürfe. "Jeder weiß, dass die regelmäßig geleisteten Überstunden ein fixer Bestandteil des Gehaltes sind, die jeder Exekutivbeamte in seine Lebensplanung mit einbezieht." Jetzt durch ein schärferes Dienstzeitsystem einsparen zu wollen, entspreche nicht ihrer Vorstellung, anlässlich der Zusammenlegung der Wachkörper, so Partik-Pablé.

Wenn schon der Personalstand nicht aufgestockt werden könne, müsse zumindest die verbleibende Mannschaft der Exekutive motiviert werden, alles andere ginge auf Kosten der Sicherheit, so Partik-Pablé abschließend.

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