Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs flexibel - Verhandlungen mit der Ärztekammer für Wien trotzdem gescheitert

Entgegen der kolportierten Behauptung der Ärztekammer Wien hat sich der Verband flexibel gezeigt und nicht auf seinen ursprünglichen Forderungen beharrt.

Wien (OTS) - Die Leiterin des Verhandlungsteams des Verbands,
Karin Risser, dementiert entschieden die gestrige Aussendung der Ärztekammer für Wien, wonach der Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs im Zuge der Verhandlungen "auf seinen ursprünglichen Forderungen beharrt" hätte.

Zur Historie:

1) Ursprungsforderung des Verbands der Privatkrankenanstalten Österreichs für den Zeitraum bis Ende 2008 (42 Monate): Anpassung des Infrastrukturbeitrages um sechs Prozentpunkte an den in Wien üblichen Satz von zwölf Prozent. 2) 7. Juni 2005: Reduktion der Forderung auf durchschnittlich zehn bis elf Prozent plus fixierte Individualzuschläge für besondere Leistungen. 3) 29. Juni 2005: Weitere Reduktion auf durchschnittlich 9,57 Prozent ohne fixierte Individualzuschläge.

Alle drei Varianten inkludierten vertraglich abgesicherte zusätzliche Vorteile für Belegärzte.

Da keine Einigung mit der Ärztekammer für Wien möglich war, gelten die allgemeinen Vertragsbedingungen der einzelnen Privatkrankenanstalten.

"Wir bedauern, dass unsere freiwillige Bereitschaft mit der Ärztekammer für Wien zu verhandeln, zu keinem konsensualen Ergebnis -im Sinne der Wiener Belegärzte - geführt hat," zeigt sich Risser betroffen.

Rückfragen & Kontakt:

Karin Risser, MAS
Leiterin des Verhandlungsteams des Verbandes der
Privatkrankenanstalten Österreichs
Mobil: 0664/5571054
e-Mail: verwaltung@privatkrankenanstalten.at

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