Leitl hält an Exportwachstum von 7 Prozent für 2005 fest

Positive Handelsbilanz im ersten Jahresdrittel - Mit Exportplus von 3,6 Prozent liegt Österreich im europäischen Durchschnitt

Wien (PWK511) - Mit Vertrauen in die Wirkung der Internationalisierungsoffensive und in die schlagkräftige Außenwirtschaftsorganisation, die heuer ihren weltweit 100. Stützpunkt für die österreichischen Unternehmen eröffnet hat, rechnet WKÖ-Präsident Christoph Leitl heuer das anvisierte Exportwachstum von 7 Prozent zu erreichen. "Auch wenn wir davon im ersten Jahresdrittel mit 3,6 Prozent noch ein Stück entfernt sind, befinden wir uns dennoch positiv auf dem Weg und liegen zur Zeit im Durchschnitt der EU-15. Zudem konnten wir von Jänner bis April einen Handelsbilanzüberschuss von über 200 Mio Euro einfahren."

Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ werde ihren Einsatz für die heimischen Exporteure jedenfalls maximieren und das bestmögliche Ergebnis erzielen, ist Leitl überzeugt und verweist auf eine statistische Auswertung des Vorjahres: "2004 haben die Außenhandelsstellen 216.000 Anfragen von rund 20.000 österreichischen Firmen bearbeitet und ihnen damit den Weg in die Internationalisierung geebnet." Besonders erfreulich sei, dass 27 Prozent davon Firmen mit weniger als 5 Beschäftigten waren. 54 Prozent hatten weniger als 20 Arbeitnehmer, streicht Leitl hervor. "Daran sieht man, dass Export nicht nur Großbetrieben Chancen bietet, sondern auch zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben, die wir gerade durch die Internationalisierungsoffensive (IO) auch besonders zu erreichen suchen."

Für das Gesamtjahr 2005 plant die AWO rund 700 Export-Veranstaltungen im In- und Ausland. Im Rahmen der IO werden heuer spezifische Brachenfokusse für Hoffnungsmärkte (45 Zielmärkte) mit insgesamt 110 Veranstaltungen gesetzt. So beispielsweise Umwelttechnik-Schwerpunkte in den USA, Kanada und Mexiko. Auch 13 Marktsondierungsreisen in Nah-Märkte stehen am Programm. So zB nach Polen, wo anlässlich der Internationalen Möbelmesse Anfang Juni eine Reise zum Innenausstattungsbereich mit großem Interesse durchgeführt wurde. Nicht zu vergessen sind auch die Förderungen für Kongressteilnahmen und Zuschüsse für Beratungskosten bei Firmenniederlassungen im Ausland und zur Vermarktung von Innovationen, die aus IO-Mitteln finanziert werden.

Insgesamt sichere die Exportwirtschaft über eine Million Arbeitsplätze in Österreich und sei damit Wohlstandsbringer Nummer eins, weist Leitl auf die volkswirtschaftliche Bedeutung einer florierenden Außenwirtschaft hin. "Allein mit dem Exportzuwachs 2004 (13,9 Prozent) wurden bis zu 85.000 Arbeitsplätze in unserem Land geschaffen und rund 1 Mrd Euro an Steueraufkommen generiert", betont der WKÖ-Chef anlässlich des heute stattfindenden Exporttages und der Verleihung des österreichischen Exportpreises im Haus der Wirtschaft. (Ne)

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