Kilometergeld: Scheibner unterstützt Gorbach-Forderung

"Ablehnende Haltung des Finanzministeriums unverständlich"

Wien, 2005-06-30 (fpd) - Der Obmann des Freiheitlichen Parlamentsklubs Abg. Herbert Scheibner unterstützte heute die Forderung von Vizekanzler Verkehrsminister Hubert Gorbach, das amtliche Kilometergeld zu erhöhen.****

Vor allem könne er, Scheibner, die ablehnenden Stellungnahmen aus dem Finanzministerium nicht verstehen. "Gerade das Finanzministerium ist der große finanzielle Gewinner der letzten exorbitanten Preissteigerungen bei Benzin und Diesel. Jeder Cent Verteuerung des Treibstoffes bringt nämlich über die Mehrwertsteuer dem Finanzminister 12,6 Mio. Euro an Mehreinahmen. Seit letztem Juni gab es einen Preisanstieg von 15 Cent. Durch eine Anhebung des amtlichen Kilometergeldes von derzeit 36 Cent auf 42 Cent würde das Budget hingegen lediglich um 30 Mio. Euro belastet", betonte Scheibner.

"Obwohl die PKW-Kosten permanent steigen, ist die Höhe des Kilometergeld seit 1997 unverändert. Durch eine Anhebung des Kilometergeldes könnte den vielen tausenden Pendlern wenigstens ein Teil der hohen Kosten refundiert werden", schloß Scheibner. (Schluß)

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