Schober: WK soll sich bei Bundesregierung durchsetzen, statt in Kärnten zu jammern

Neuerlich scharfe SP-Kritik aus Kärnten an Belastungslawine der schwarz-blau-orangen Regierung

Klagenfurt (SP-KTN) - Tadelnde Worte für die Wirtschaftskammer in Kärnten fand am Donnerstag der Verkehrs- und Sicherheitssprecher der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, LAbg. Rudolf Schober. Schober kritisierte insbesondere die Untätigkeit der Wirtschaftskammer hinsichtlich der enormen Belastung der Autofahrerinnen und Autofahrer.

"Statt in Kärnten zu jammern und Protestnoten gegen die gute Arbeit in der Landesregierung zu versenden, sollte sich die Wirtschaftskammer endlich der enormen Belastungslawine der Bundesregierung, insbesondere für die Autofahrer bewusst werden und Bundeskanzler Schüssel zur Vernunft bringen sowie eine Senkung der Mineralölsteuer und eine Anhebung des Kilometergeldes sicherstellen", so der SP-Abgeordnete.

Alleine im Jahr 2004 hat der Finanzminister durch die hohen Benzinpreise 152 Millionen Euro zusätzlich alleine an Mehrwertsteuer eingenommen, heuer bereits 97 Millionen. Im vergangenen Jahr haben Österreichs Autofahrer 10 Milliarden Euro an automativen Steuern an den Staat abgeliefert. "Der Rückfluss für kraftfahrtbezogene Maßnahmen beträgt lediglich ein Drittel davon, der Rest wird verwendet, um Budgetlöcher zu stopfen, die etwa durch den Kauf der Abfangjäger entstehen", kritisierte Schober.

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