VP-Strobl: Pratererweiterung - Sicherheit geben

Wien (OTS) - "Der Wurstelprater ist weltweit eine der ältesten Freizeitattraktionen. Nun gilt es, an moderne Formen der Attraktion anzuschließen, ohne das Typische und Traditionelle des Wiener Wurstelpraters zu verlieren", betonte der stellvertretende Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Walter Strobl, in der heutigen Sitzung des Wiener Landtags.

Die Wege zur Reform waren durch das Vorgehen der Stadt bisher nicht unbedingt geradlinig und konfliktfrei. "Wir werden daher weiterhin mit kritischem Auge beobachten, welche Entwicklung der Prater nun tatsächlich nimmt", hob Strobl hervor.

Es sei daher ein großes Anliegen der ÖVP Wien gewesen, Sorgen, Ängste, Unsicherheit und wichtige offene Fragen der Pratererweiterung auszuräumen bzw. klarzustellen. Strobl bezeichnete es als großen Erfolg, dass es in einem gemeinsamen Beschluss- und Resolutionsantrag mit der SPÖ gelungen ist, folgende Rahmenbedingungen zu fixieren und im Wiener Landtag zu beschließen:

· Die Weiterentwicklung des Wiener Volkspraters hinsichtlich einer Ausweitung des Pratergebietes und der Schaffung zusätzlicher Attraktionen, wie es in gegenständlichem Gesetzesentwurf vorgesehen ist, ist grundsätzlich begrüßenswert.

· Im genannten Erweiterungsgebiet sind derzeit folgende Planungen vorgesehen: Hotelgebäude, fixer Zirkusplatz, ein multifunktionales Veranstaltungszentrum (urban entertainement).

· Die zuständigen Stadträtinnen und Stadträte informieren den zuständigen Gemeinderatsausschuss über die konkreten Planungen und vorgesehenen Maßnahmen noch vor Beginn der Umsetzung sowie laufend über die Durchführung.

· Die in gegenständlichen Gesetzesentwurf vorgesehen Maßnahmen werden erst nach Ende der Fußball-Europameisterschaft 2008 umgesetzt.

· Die im Verordnungsgebiet vorgesehenen Stadtentwicklungsmaßnahmen auf dem erweiterten Praterareal sollen einer internationalen Ausschreibung unterzogen werden. Der Jury haben VertreterInnen aller politischen Parteien im Wiener Gemeinderat anzugehören.

· Es wird sichergestellt, dass auf dem Praterareal bzw. dem entsprechend ausgewiesenen Volksbelustigungsort kein Einkaufszentrum errichtet wird.

· Es wird nachhaltig Sorge getragen, dass der Wiener Volksprater weiterhin Freizeit- und Vergnügungsattraktionen auf gehobenem Niveau anbietet.

· Im Zuge der Ausweitung des Volksbelustigungsorts wird keine Konkurrenz zum bestehenden, auf ein besonderes familiengerechtes Vergnügungsangebot abstellenden Wiener Volkspraters entstehen.

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