SP-Kopietz: "Wien braucht nicht mehr Schutzzonen, sondern mehr PolizistInnen auf den Straßen!"

Wien (SPW-K) - "Wien hat beim Thema "Drogen" einen Weg gewählt,
der im Wiener Drogenkonzept umfassend festgelegt ist", sagte heute Landtagsabgeordneter Prof. Harry Kopietz in der Debatte zum Dringlichen Antrag zum Thema "Schutzzonen" im Wiener Landtag. "Wien setzt auf Prävention, Beratung und Betreuung, Verfolgung des Drogenhandels, Bekämpfung der Kriminalität und - im öffentlichen Raum - auf die Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls."

Der Karlsplatz sei jetzt sicher, "nicht weil er eine Schutzzone ist, sondern weil sich dort permanent zwei bis drei Polizeistreifen bewegen", so Kopietz weiter. "Das geht aber nicht überall: Wenn man nur 10 Prozent aller öffentlichen Räume überwachen wollte, käme man pro überwachter Stelle auf 0,74 PolizistInnen."

"Tatsache ist: Wir haben in Wien zu wenig PolizistInnen!" In Wien seien am Tag 900 Sicherheitsbeamte im Einsatz, in der Nacht nur 403. "Es gibt eindeutig zu wenig Ressourcen für die Kriminalitätsbekämpfung in Wien - und das ist wesentlich auf die Spar- und Kürzungspolitik des Innenministeriums zurückzuführen", so Kopietz. "Die Kollegen von der Wiener ÖVP sind aufgerufen, sich die Situation auf Wiens Straßen selbst einmal anzuschauen, statt blind den Aussagen des Ministeriums zu glauben!" (Schluss)

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