ELLMAUER: SINGVÖGEL WERDEN IM SALZKAMMERGUT ARTGERECHT GESCHÜTZT

Rücktrittsaufforderung des Tierschutzvereines an Ministerin Rauch-Kallat "lächerlich"

Wien, 29. Juni 2005 (ÖVP-PK) Eine klare Absage erteilte ÖVP-Abgeordneter Matthias Ellmauer heute, Mittwoch, der "lächerlichen Rücktrittsaufforderung" des Österreichischen Tierschutzvereines an Ministerin Rauch-Kallat wegen des Singvogelfanges im Salzkammergut. "Die Herrschaften sollten sich zuerst informieren und vor Ort die Sachlage begutachten, bevor sie so einen fachlichen und sachlichen Unsinn in die Welt setzen", so Ellmauer. ****

Der Singvogelfang im Salzkammergut hat eine lange, gut 500jährige Tradition. Dies geschieht auch zum Schutz der Vögel vor Raubvögeln im Winter. Denn Raubvögel sind geschützt, haben sich dadurch stark vermehrt und ernähren sich in den Wintermonaten auch von Singvögeln. "Daher werden die Singvögel eingefangen und über den Winter artgerecht in Großvolieren gehalten, wo sie genügend Platz zum Fliegen haben und artgerecht mit Tannenzapfen und Gräsersamen ernährt werden. Im Frühling werden die Vögel dann wieder in die freie Natur entlassen", stellte Ellmauer klar.

Nach dem oberösterreichischen Landesnaturschutzgesetz wird die Vogelhaltung in den Volieren vom Amtstierarzt laufend überprüft. "Es ist sicher kein Zufall, dass der Singvogelbestand und die Vielfalt im Salzkammergut von allen österreichischen Regionen am besten ist", fuhr Ellmauer fort. "Wer die Vögel in den Wintermonaten in ihren Großvolieren herumfliegen sieht, der kann hören und sehen, dass sie glücklich sind und artgerecht gehalten werden. Die Rücktrittsaufforderung an die Ministerin ist daher völlig unangebracht."
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