Nabucco Gas Pipeline Projekt: Partner unterzeichnen Joint Venture Agreement

Wien (OTS) - Am 28. Juni 2005 unterzeichneten die fünf Partnergesellschaften des internationalen Pipeline Projekts Nabucco Botas, Bulgargaz, Transgaz, MOL und OMV Gas bei ihrer Generalversammlung in Wien ein Joint Venture Agreement über die gesamte Projektlaufzeit.

"Damit haben wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein zur Etablierung des internationalen Gas Pipeline Projektes Nabucco gesetzt", so Otto Musilek Vorsitzender des Nabucco Steering Committees.

Das Projekt Nabucco ist in das Trans European Network Programm (TEN) der EU inkludiert und wurde auch von der EU bei der Feasibility Study unterstützt. In diesem Agreement sind alle rechtlichen Belange für die Zusammenarbeit der einzelnen Gesellschaften geregelt. Nach Fertigstellung der Feasibility Study wurde jetzt die Umwandlung der im Juni 2004 gegründete Nabucco Company Pipeline Study GmbH in die Nabucco Gas Pipeline International Ltd. beschlossen.

Mit der Umbenennung der Gesellschaft ist auch eine Erweiterung der Aufgaben und Ziele verbunden welche alle Aktivitäten eines Transmission System Operators (TSO) beinhaltet. Damit ist die Nabucco Gas Pipeline International Ltd. verantwortlich für die Erstellung des Finanzierungskonzeptes, die Koordinierung der weiteren Projektphasen sowie die Gründung und Etablierung der nationalen Nabucco Gesellschaften in den einzelnen Partnerländern Türkei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich.

Hintergrundinformationen:

OMV - erfolgreich im Erdgasgeschäft

Über die 100-prozentige Tochterfirma OMV Gas GmbH besitzt die OMV Aktiengesellschaft ein ungefähr 2.000 km langes Gaspipelinenetz in Österreich sowie drei Erdgaslager. Die Gasleitungen versorgen nicht nur Österreich mit Erdgas, sondern auch Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn. Als wichtiger Teil des europäischen Erdgasnetzes integriert das OMV Pipelinenetz auch die Gasversorgungssysteme dieser Länder.

Wachstumsstrategie

Die OMV will bis 2008 zu einem der mitbestimmenden Erdgasversorger in Zentral- und Osteuropa wachsen. Die entsprechende Strategie stützt sich auf drei Säulen: den Bereich Handel & Marketing mit der Ende 2002 gegründeten 50%-Tochter EconGas, das Transport- und Speichergeschäft sowie die eigene Erdgasförderung. Das umfassende Liberalisierungs-Know-how - Österreich ist der am weitesten liberalisierte Gasmarkt in Kontinentaleuropa - dient der OMV als Wettbewerbsvorteil bei ihrer Expansionsstrategie in den zu liberalisierenden Zielländern in Zentral- und Osteuropa.

OMV Aktiengesellschaft:

Mit einem Konzernumsatz von EUR 9,88 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 6.475 im Jahr 2004 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 10 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil bis 2008 auf 20% zu erhöhen. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich 43 Mrd m3 in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV besitzt integrierte Chemie- und Petrochemiebetriebe und ist zu 25% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL.

Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an Petrom durch die OMV im Jahr 2004 entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von über 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 345.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.375 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%. Petrom verfügt derzeit über 50.737 Mitarbeiter und wurde in der Bilanz 2004 konsolidiert: Bereits im ersten Quartal 2005 trug die Petrom positiv zum Ergebnis der OMV bei.

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