"Live 8"- Übertragung - Bayr und Schieder: "Anliegen der Entwicklungsländer öffentlich machen!"

Wien (SPW-K) - "Es ist absolut notwendig, Öffentlichkeit und damit Bewusstsein für die Anliegen der ärmsten Länder und der Entwicklungszusammenarbeit zu schaffen", begrüßen die Wiener Nationalratsabgeordnete Petra Bayr und der Wiener Landtagsabgeordnete Mag. Andreas Schieder die Initiative von ATVplus, der Stadt Wien und der nullkommasieben-Kampagne, das als "größtes Konzert aller Zeiten" angekündigte "Live 8" am kommenden Samstag ab 16 Uhr auf einer Großleinwand in der Tribüne Kriau zu übertragen.

"Auch viele österreichische Stars haben sich im Rahmen der nullkommasieben-Kampagne für die Steigerung der heimischen Entwicklungshilfegelder eingesetzt. Zumindest was die offiziellen Zusagen Österreichs betrifft, war dies von Erfolg gekrönt", betont Andreas Schieder, der auch Vorsitzender der Europakomission des Wiener Landtages ist.

"Nur mit Entschuldungsmaßnahmen alleine werden die Millennium Development Goals der UNO nicht erreichbar sein. Es ist zusätzliches Geld notwendig, um eine sozial gerechte Entwicklung der Welt zu gewährleisten", hofft Petra Bayr, Vorsitzende des entwicklungspolitischen Unterausschusses im Nationalrat, dass den Worten nun auch Taten folgen:

Das Ziel des Events "Live 8", auf das Bob Geldof und Bono Vox in Zusammenarbeit mit vielen anderen Prominenten hinarbeiten, ist ein genereller Schuldenerlass für die dritte Welt und Verdoppelung der Hilfeleistungen. "In Sachen Schuldenerlass gibt es aufgrund des öffentlichen Drucks erste kleine Ansätze", so Bayr und Schieder. Dringlichste Forderung ist jetzt die Verdoppelung der Hilfeleistungen für die dritte Welt."

"Das Konzert am 2. Juli ist ein lautstarkes Hinweisen auf die Situation der Ärmsten in der Welt. Politische Taten und rasche Hilfe sind besonders für die Menschen in Afrika überlebensnotwendig", so Schieder und Bayr abschießend. (Schluss)

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