Österreichischer Tierschutzverein fordert Rücktritt von Ministerin Rauch-Kallat!

Tierschutzgesetz als Fußabstreifer

Wien (OTS) - Die anfängliche Euphorie über das Bundestierschutzgesetz ist schnell verflogen - zahlreiche Verordnungen führen mehr zum Schutz der Tierausbeuter als der Tiere selbst. Die Krönung bildet Tierschutzministerin Rauch-Kallat, die diesen Titel nicht verdient.
Ihr jüngster Coup: Das Verbot des Singvogelfangs soll fallen, weil einige wenige Tierquäler im Salzkammergut dies so wünschen.

In Zukunft sollen also diese Tiere wieder gefangen und zur Schau gestellt werden dürfen, dass dabei immer wieder Vögel sterben und welchen Stress dies für diese Wildtiere bedeutet, scheint die Ministerin nicht zu kümmern.

Frau Rauch-Kallat kann aus Jux und Tollerei dieses ohnehin löchrige Gesetz ändern, wie es ihr beliebt. Dass sie mit Tieren nicht allzu viel am Hut hat, beweist der Umstand, dass ihr Ehemann eine Fasanerie betreibt. Vögel, die immer in Gefangenschaft lebten, werden reichen Lusttötern vor die Flinte getrieben.

Selbst die Fische kommen nicht "ungeschoren" davon - somit wird die dauerhafte Aquarienhaltung von Koi, Goldfisch, Goldorfe und verwandten Arten wieder erlaubt. Und: Zirkus Knie tourt seit Monaten mit Wildtieren durch die Lande, trotz Verbot - im Ministerium ist man sich anscheinend nicht im Klaren über die weitere Vorgangsweise und lässt ihn unbehelligt.

Der Österreichische Tierschutzverein sieht als erste Maßnahme für einen besseren Tierschutz in Österreich den Rücktritt dieser zweifelhaften Tierschutzministerin.

Rückfragen & Kontakt:

Marion Löcker
0664/84 68 247
Österreichischer Tierschutzverein
http://www.tierschutzverein.at

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