Achleitner: Anstieg von Teilzeitarbeitsplätzen ist Reaktion auf gestiegene Nachfrage

"Wahlfreiheit der Eltern sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht für uns im Vordergrund"

Wien, 2005-06-29 (fpd) - "Wenn wir heute über Beschäftigung von Frauen reden, dann müssen wir auch der Wahrheit ins Auge schauen", sagte die BZÖ-Frauensprecherin, Nationalratsabgeordnete Elke Achleitner: "Seit dem Jahr 2000 liegt die Arbeitslosenquote der Frauen kontinuierlich unter der der Männer. Im Mai 2005 sind um 23.132 Frauen mehr beschäftigt als im Mai des vergangenen Jahres. Und bei der Beschäftigungsquote der Mütter liegen wir europaweit im Spitzenfeld". ******

Zu dem überproportionalen Anstieg bei den Teilzeitarbeitsplätzen meinte Achleitner, dass dies durchaus als Erfolg betrachtet werden kann. In den achtziger und neunziger Jahren wurde von Wirtschaftsforschern aber auch vom ÖGB immer wieder ein größeres Angebot an Teilzeitarbeitsplätzen gefordert. Auf diese Forderung und auf die verstärkte Nachfrage habe die Wirtschaft nun reagiert.

"Wir arbeiten seit unserem Regierungseintritt kontinuierlich an Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Erfolge können sich auch schon sehen lassen. Was ich allerdings entschieden ablehne, ist die starre Haltung der Opposition, die den Frauen offensichtlich ideologischen Wertvorstellungen - Frauen in Ganztagsbeschäftigung, Kindererziehung durch staatliche Institutionen - aufzwingen wollen. Für uns steht die Wahlfreiheit der Eltern sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund. Und der überwiegende Teil der Eltern will ihre Kinder nicht ausschließlich außer Haus betreuen lassen. Das muss zur Kenntnis genommen werden", so Achleitner abschließend.

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