Moser: Entfernungspauschale statt Kilometergeld

Grüne fordern gerechte Abgeltung von dienstlichen Fahrten

Wien (OTS) - "BM Gorbach übersieht bei seiner Forderung nach Anhebung des Kilometergeldes, dass die 36 Cent pro Kilometer weit über dem derzeitigen Treibstoffaufwand pro Kilometer liegen", kritisiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser.

Viele EmpfängerInnen des Kilometergeldes kassieren seit Jahren ein gutes Körberlgeld für die Erhaltung ihres privaten Pkws. BenützerInnen öffentlicher Verkehrsmittel für Dienstreisen können hingegen ausschließlich den Wert der Fahrkarte abrechnen und haben keinen privaten Nutzen von Fahrtkostenerstattung bei Dienstreisen. "Das Kilometergeld muss auf eine Entfernungspauschale umgestellt werden. Dies kommt gleichermaßen BenutzerInnen des Öffentlichen Verkehrs und PKW-NutzerInnen zu Gute", so Moser. Damit würden die Öffentlichen Verkehrsmittel für Dienstreisen wieder Chancengleichheit erhalten, der Umwelt und Verkehrssicherheit wäre gedient und die Subvention des Privat-Pkws würde eingedämmt.

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