ASFINAG: S 2 Wiener Nordrand Schnellstraße / Umfahrung Süßenbrunn - UVP-Verfahren in der Zielgeraden

Der Baubeginn ist für 2006 geplant

Wien (OTS) - Acht Monate nach Beginn des Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens für die S 2 Wiener Nordrand Schnellstraße / Umfahrung Süßenbrunn (Einreichung der Umweltverträglichkeitserklärung: Oktober 2004) befindet sich dieses bereits in der Zielgeraden.

ASFINAG-Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Franz Lückler: "Nach der A 6 Nordost Autobahn ist dies das zweite Straßenprojekt in Österreich, für welches die UVP nach einem neuen, verkürzten Zeitplan in weniger als einem Jahr abgehandelt werden konnte. Nach der nun erfolgten Öffentlichen Erörterung erwarten wir die § 4-Verordnung nach Bundesstraßengesetz bis Ende 2005, sodass nach Abwicklung der Materienrechtsverfahren (Wasserrecht, Naturschutz, Forstrecht) und der Grundeinlösen im Jahr 2006 mit dem Bau begonnen werden kann."

Dipl.-Ing. Alois Schedl, Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH: "Ohne eine Umfahrung würde im Jahr 2020 ein durchschnittlicher tätlicher Werktagsverkehr von 34.000 Kfz/24h die Ortsdurchfahrt von Süßenbrunn belasten. Mit der Umfahrung wird sich der Verkehr in Süßenbrunn bis 2020 auf 12.000 Kfz/24h reduzieren."

Diese prognostizierte Verkehrsentlastung bringt für die AnrainerInnen von Süßenbrunn auch eine wesentliche Lärmreduzierung.

Die 4,5 km lange Umfahrung Süßenbrunn beginnt bei der bestehenden S 2 unmittelbar nach der Wegbrücke (Zwerchäckerweg - Rudolf Hausner Gasse), führt zwischen den Objekten Reiterhof und Deponie Rautenweg und dreht in weiterer Folge Richtung Norden, wo sie entlang der Landesgrenze Wien - Niederösterreich führt. Bei der Querung der B 8 Angerner Straße wird eine Anschlussstelle in Form eines über der Schnellstraße liegenden Kreisverkehrs errichtet. Die künftige Umfahrung Süßenbrunn endet rund 600 Meter nach dieser Anschlussstelle an der Grenze Wien - Niederösterreich.

Geplanter Baubeginn: 2006
Geplante Verkehrsfreigabe: 2008
Kosten: netto ca. Euro 115 Mio.

Die Finanzierung der Gesamtkosten erfolgt über die ASFINAG Einnahmen aus Maut-, Vignette und Lkw-Road-Pricing.

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Mag. Anita Oberholzer
ASFINAG-Pressesprecherin
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