Stiftungsrats-Vorsitzender Dr. Pekarek zu Erklärungen von RTR-Geschäftsführer Dr. Grinschgl

Wien (OTS) - Zu den Erklärungen von RTR-Geschäftsführer Dr. Alfred Grinschgl zur ORF-Finanzierung stellt der Vorsitzende des Stiftungsrats Dr. Klaus Pekarek fest:

Die Zuständigkeit des Aufsichtsgremiums zur Festlegung des Programmentgelts war eine wesentliche Forderung des Rundfunkvolksbegehrens 1964 zur Entpolitisierung des ORF, die mit dem Rundfunkgesetz 1966 auch umgesetzt wurde. Seither haben Kuratorium und Stiftungsrat jeweils gewissenhaft geprüft, ob und wann Programmentgelte anzupassen sind. Die RTR und die ihr vorgelagerte KommAustria sind im Gegensatz zu den unabhängigen Mitgliedern des Stiftungsrats weisungsgebunden.

Die Präferenz des RTR-Geschäftsführers für Programmentgelterhöhungen gegenüber erweiterten Werbemöglichkeiten für den ORF ist zur Kenntnis zu nehmen. Sie bedeutet allerdings, dass der RTR die Interessen des kommerziellen Rundfunks wichtiger sind als die Entlastung der Rundfunkteilnehmer, weil natürlich mehr Werbemöglichkeiten auf die Programmentgelte dämpfend wirken.

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