Umstrukturierung am LKH Hohenems

LSth. Bischof: Position in der Spitalslandschaft dadurch gefestigt

Hohenems (VLK) - Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtenhilfe am Landeskrankenhaus Hohenems wird aufgehoben, der frei werdende Raum wird für einen orthopädischen Fachschwerpunkt genutzt. Diese Entscheidung des Aufsichtsrates der Krankenhaus-Betriebsgesellschaft erläuterte Gesundheitsreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof heute, Mittwoch, am LKH Hohenems vor Journalisten.

"Die Position des Hohenemser Krankenhauses in der Vorarlberger Spitalslandschaft ist damit gesichert", sagte Bischof. Auch Primar Dietmar Wohlgenannt, Direktor Luis Patsch und Bürgermeister Richard Amann bekräftigten, dass der nun beschlossene Schritt zwar emotional schwierig, aber aus sachlichen Gründen sinnvoll ist. Ausschlaggebend waren der generelle Rückgang der Geburtenzahlen und die fehlende intensivmedizinische Betreuungsstruktur für Neugeborene in Hohenems.

Die gynäkologische Basisversorgung in der Region bleibt im Rahmen eines Schwerpunktes für tagesklinische Behandlungen erhalten. Durch den künftigen Fachschwerpunkt für Orthopädie wird einerseits der Bedarf an konservativ-orthopädischen Notwendigkeiten in Vorarlberg abgedeckt und in Verbindung mit der hochqualifizierten unfallchirurgischen Abteilung eine wesentliche Ergänzung im Sinne eines "Bewegungszentrums" geschaffen.

Die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe sind durch die Umstrukturierung nicht gefährdet. Durch die langfristige Planung werde es möglich sein, dass die Hebammen, Schwestern und Fachärzte eine adäquate Stelle - wenn nicht in Hohenems, dann an einem anderen Landeskrankenhaus - bekommen.

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