Grüne Leopoldstadt: UVP-Verfahren für das Einkaufszentrum Praterstadion unumgänglich

Hasch: "Nur das UVP-Verfahren gewährleistet die Akzeptanz bei der Bevölkerung"

Wien (OTS) - Die Grünen Leopoldstadt fordern eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Einkaufszentrum Praterstadion. "Eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Einkaufszentrum, noch besser aber eine Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung für das gesamte Gebiet entlang der U2, ist für dieses bereits belastete Gebiet enorm wichtig. Bürgermeister Häupl sollte sich als Europäer zeigen und die Richtlinien der EU für die besonders belasteten Gebiete in der Leopoldstadt zur Anwendung bringen", sagt Adi Hasch, Klubobmann der Grünen Leopoldstadt.

Anlässlich der von den Grünen Leopoldstadt initiierten BürgerInnenversammlung wurde Bezirksvorsteher Kubik von den BewohnerInnen mit dem Umstand konfrontiert, dass beim Bau des Einkaufszentrums mit einem starken Anstieg des Verkehrs zu rechnen ist, da die Kunden vorwiegend mit dem PKW einkaufen kommen werden. Diese zusätzliche Verkehrsbelastung ist den AnrainerInnen und dem Grünen Prater nicht zuzumuten. Ebenso verschwiegen wurde bis dato, dass die Betreiber der Parkgarage planen, diese als Park & Ride-Anlage zu nutzen - wogegen sich die Wiener Umweltanwaltschaft bereits vehement ausgesprochen hat.

Mit einer andauernden Knebelung der Umweltschutzabteilung ist langfristig niemanden geholfen. Im Gegenteil: es entsteht ein immenser Verlust an Glaubwürdigkeit der Politik in dieser Stadt. "Ein UVP-Verfahren, wie es z.B. von den Wiener Linien beim Bau der U2 im Bezirk durchgeführt wurde, gewährleistet hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung und sichert auch die Lebensqualität auf Jahre hinaus", so Hasch abschließend.

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