BZÖ-Lafer: Propagandakampagne Pro Drogendealer ist eine Frechheit

Anstatt die Aussagen der mutmaßlich misshandelten Drogendealer zu prüfen, werden Beamten bereits vorverurteilt

Graz (OTS) - "Der Gendarmerie-Kommandant Peter Klöbl soll endlich soviel Mumm beweisen und sich hinter seine Beamten stellen", so BZÖ-Klubobmann Franz Lafer in einer Reaktion auf die aktuellen Foltervorwürfe gegen zwei Grazer Drogenfahnder.

Festgenommene Drogendealer haben zuletzt ausgesagt von den Ermittlern der Drogengruppe während der Verhöre misshandelt worden zu sein. "Die müssen nur einmal sagen, wir haben eine aufgelegt bekommen, und schon sind alle in Aufruhr und donnern gegen die Exekutive. Das müssen wir uns wirklich nicht gefallen lassen", so der Klubobmann und Gendarmeriebeamte Lafer.

"Wichtiger wäre jetzt die Aussagen der mutmaßlichen Drogendealer zu prüfen und nicht die Beamten vorzeitig zur verurteilen", so der Klubobmann. Und er warnt weiter vor einer Verharmlosung der Tätigkeit der Drogenkuriere. Genau diese Menschen seien auf den Straßen unterwegs, versorgen unsere Kinder mit Drogen und sind mit verantwortlich für den Anstieg der Kriminalität in unserem Land.

"Gewürdigt gehört da schon eher die Leistung der Drogenermittler. Sie sind mit vollem Einsatz bei der Sache und das rund um die Uhr. Die derzeitige Hetzkampagne haben diese Beamten wirklich nicht verdient", so der Klubobmann abschließend.

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