AMON: UMFASSENDES PAKET ZUR NACHMITTAGSBETREUUNG BIETET ZUSÄTZLICH 10.000 PLÄTZE

Nachmittagsbetreuungsangebot wird im Schuljahr 2005/06 auf über 60.000 erhöht

Wien (ÖVP-PK) - Das Schulpaket 2005 ist ein sehr umfassendes
Paket, gerade was die Nachmittagsbetreuung anbelangt. Für 10.000 zusätzliche Nachmittagsbetreuungsplätze werden acht Millionen Euro aufgewendet. Immerhin erhöht dieses Angebot im kommenden Schuljahr die Nachmittags-Betreuungsplätze auf über 60.000, wies heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon, Vorsitzender im Unterrichtsausschuss, die Kritik der SPÖ zurück. ****

"Wenn im kommenden Schuljahr mehr als 60.000 Betreuungsplätze angeboten werden, trägt die Bundesregierung der Realität der Arbeitswelt Rechnung. Kinder und Jugendliche brauchen die beste Betreuung und Förderung. Die Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Lebenssituation von Familien und erwerbstätigen Eltern erfordern Anpassungen im Schulsystem. Ziel muss ein flächendeckendes Angebot an Betreuungseinrichtungen sein. Unter Wahrung der Wahlfreiheit der Eltern soll jedem/r Schüler/Schülerin eine bedarfsorientierte, flexible und qualitativ hochwertige Tagesbetreuung zugänglich sein. Die Finanzierung bedarf der Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Gemeinden und Eltern", so Amon. Neben der Bereitstellung von finanziellen Mitteln sei auch die Unterstützung und das Engagement unserer Lehrerinnen und Lehrer gefordert.

Besonderes Augenmerk sei dabei auf die Betreuung von Kindern mit Sonderpädagogischem Förderbedarf zu legen. Diesen Kindern müsse die gesamte Angebotspalette der Nachmittagsbetreuung gleichermaßen offen stehen, um auch deren Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. "Sie brauchen die Gewissheit, dass die qualitativ hochwertige Betreuung ihrer Kinder auch während der Nachmittagsbetreuung sicher gestellt ist - und das unabhängig davon, ob das Kind eine Sonderschule oder integrativ eine Regelschule besucht. Es sei wichtig, diesen Aspekt bereits bei der Planung mit zu bedenken. "Unbürokratische Lösungen sind zu entwickeln, um individuell und rasch auf die jeweiligen Gegebenheiten reagieren zu können", schloss Amon.
(Fortsetzung möglich)

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