Hackl: Rauch-Kallat stärkt Frauen am Arbeitsmarkt

Kritik der Opposition an Frauenministerin reine Chuzpe

Wien, 29. Juni 2005 (ÖVP-PD) "Der von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat präsentierte Maßnahmenkatolog wird die Frauen am Arbeitsmarkt weiter stärken", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Frauen Generalsekretärin Dr. Dagmar Hackl anlässlich des Expertengesprächs beim Runden Tisch zur Frauenbeschäftigung. Es sei richtig und notwendig, bei Aus- und Weiterbildung, Um- und Aufschulung sowie
bei gezielten Programmen für Wiedereinsteigerinnen anzusetzen, so Hackl. ****

Leider hätten die SPÖ-Frauenministerinnen es lange Jahre versäumt, mit den geänderten Lebensentwürfen von Frauen und der gesellschaftlichen Umstrukturierung Schritt zu halten und rechtzeitig Steuerungsmaßnahmen zu setzen. "Die Bundesregierung -allen voran die Frauenministerin - arbeitet laufend daran, dieses Verschlafen von gesellschaftlichen Entwicklungen seitens der SPÖ so rasch wie möglich aufzuholen und den Frauen in Österreich die Rahmenbedingen für eine echte Wahlfreiheit zu schaffen", sagte Hackl. Jede Kritik an der Frauenministerin betreffend Versäumnisse in der Frauenpolitik habe sich die Opposition selbst zuzuschreiben und sei reine Chuzpe.

Das heute präsentierte 5-Punkte-Programm Rauch-Kallats sehe unter anderem Qualifikationsmaßnahmen für die von Arbeitslosigkeit am stärksten betroffene Gruppe vor: Frauen ohne jeden Schulabschluss. Für diese Frauen werde die Möglichkeit zum Nachholen des Hauptschulabschlusses geschaffen. "Eine ganz wichtige Maßnahme, denn erst der Hauptschulabschluss öffnet die Tür zu jeder beruflichen Ausbildung und allen weiteren beruflichen Entwicklungen", so die Generalsekretärin.

Weitere Maßnahmen seien zusätzliche und verbesserte frauenrelevante Angebote im Bereich des Arbeitsmarktservice, eine Bewusstseinsbildungs-Kampagne bei der Berufswahl junger Frauen, um der Differenzierung des Lohnniveaus am Arbeitsmarkt
entgegenzuwirken sowie die Forcierung des Wachstumsmarkts der Gesundheitsberufe. Um jene Frauen, die Erziehungs- und Betreuungspflichten haben, noch besser zu unterstützen, seien bedarfsgerechte Öffnungszeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen, die Nachmittagsbetreuung an den Schulen und leistbare Ferienbetreuungsangebote verstärkt einzufordern. "Die Frauenministerin und wir ÖVP-Frauen werden alles daran setzen, dass es auf dem österreichischen Arbeitsmarkt zu einer gerechten Verteilung der Arbeit zwischen Frauen und Männern kommen wird. Wir reden nicht nur über Missstände in der Gleichbehandlungspolitik, wir beseitigen sie", schloss Hackl.

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