Rack: Trendsetter-Lösungen für Stadtprobleme

Graz präsentiert Verkehrsideen mit Stockholm, Prag, Pécs und Lille

Brüssel, 29. Juni 2005 (ÖVP-PD) "Effizientere, saubere und bessere Stadtverkehrslösungen sind zwar primär eine lokale Angelegenheit. Es gibt aber dennoch etliche Bereiche, in denen die Europäische Union mit innovativen Strategien positiv beitragen kann, verstaute Städte wieder frei zu bekommen", sagte heute, Mittwoch, der steirische Europaparlamentarier Univ.Prof. Dr. Reinhard Rack. Bürgermeister und Stadträte aus fünf europäischen Städten präsentierten gestern im Europäischen Parlament ihre Projekte und Initiativen, darunter auch der Grazer Verkehrstadtrat Gerhard Rüsch. "Graz ist eine der Trendsetter-Städte Europas. Wir wollen den öffentlichen Verkehr in Graz effizienter und schneller machen und mit einem integrierten Verkehrsmanagementsystem die Wartezeiten bis auf Null reduzieren", so Rüsch in seiner Präsentation im Europaparlament. ****

Die Kommunalpolitiker aus Graz, Stockholm, Lille, Prag und Pécs, die sich im EU-Projekt 'Trendsetter' zusammengeschlossen haben,

übergaben den Europaparlamentariern eine Liste mit sieben Kernanliegen. Dazu zählt vor allem, dass die Erfahrungen der Trendsetter-Gruppe als Best-Practice-Modelle bei der Diskussion über nachhaltige Stadtverkehrspläne genutzt werden sollen, um so das Erfahrungspotential dieser Städte europaweit einbringen zu können. Weiters verlangen die Trendsetter-Städte, dass es europaweit zu einer Steuerharmonisierung bezüglich Biokraftstoffe kommt. "Es muss den EU-Mitgliedstaaten einfacher gemacht werden, Steuererleichterungen für den Umstieg von fossilen auf Biokraftstoffe zu gewähren", unterstützt auch Rack diese Forderung.

Die weiteren Forderungen umfassen den Wunsch nach einer europaweiten Diskussionsplattform und Zusammenarbeit zwischen der lokalen und der europäischen Ebene, um zu besten Lösungsansätzen für nachhaltigen Stadtverkehr zu gelangen. Gefordert werden auch Infrastrukturinvestitionen für einen sauberen und nachhaltigen Verkehr. "Die CIVITAS-Initiative, aus der das Trendsetter-Projekt hervorgegangen ist, ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Hier fördert die Europäische Union einen sauberen und effizienten Stadtverkehr. Von solchen Initiativen sollte es mehr geben. Vor allem aber sollten sich mehr österreichische Städte an dem europäischen und umweltpolitischen Engagement von Graz ein Beispiel nehmen", so Rack abschließend.

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