Strache: Keine Beitrittsverhandlungen mit Ankara!

Volksabstimmung so bald wie möglich

"Sie haben nichts dazugelernt." Mit diesen Worten kommentierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die heute geplante Vorlage des Mandats für die Türkeiverhandlungen durch die EU-Kommission. Anstatt innezuhalten und sich zu besinnen, würden die Turbo-Erweiterungsbeschleuniger noch einmal kräftig aufs Gaspedal treten.

"Offenbar weigern sich die Eurokraten in Brüssel zu begreifen, daß in Europa eine tiefe EU- und Erweiterungsskepsis herrscht", kritisierte Strache. Stattdessen übe sich die Kommission in einer Vogel-Strauß-Taktik und mache weiter wie bisher, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, daß ihre Pläne von der Wirklichkeit längst überholt und von den Menschen in Europa nicht gewollt seien. Diese bürokratische Selbstherrlichkeit sei völlig untragbar.

Kritik übte Strache auch an den Aussagen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, der die EU vor einer "Christenklub-Mentalität" gewarnt hatte. Erpressungsversuche dieser Art seien abzulehnen.

Das Gebot der Vernunft laute: Keine Beitrittsverhandlungen mit Ankara. Außerdem müsse es in Österreich so bald wie möglich eine Volksabstimmung über dieses Thema geben, forderte Strache. Dies sei auch eines der Ziele des freiheitlichen Volksbegehrens "Österreich bleib frei".

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