Bartenstein will Frauen für Berufe in Handwerk und Technik interessieren

In den nächsten drei Jahren insgesamt 15 Millionen Euro für ein spezielles Qualifizierungsprogramm

Wien (OTS/BMWA) - Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein hat heute, Mittwoch, ein Programm für spezielle Qualifizierungen von Frauen in Berufen abseits der traditionellen Rollenbilder vorgestellt. Mit insgesamt 15 Millionen Euro sollen in den nächsten drei Jahren Frauen vermehrt in handwerkliche und technische Berufe geführt werden. Bartenstein: "Mit diesem Programm wollen wir qualitative Akzente setzen und Frauen ermutigen, Berufe zu ergreifen, die traditionell männlich dominiert sind und ihnen damit neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen." Dieses Programm sei ein weiteren Schritt des längerfristigen AMS-Plans "Segregation auf dem Arbeitsmarkt überwinden, Einkommensunterschiede abbauen".

Der Minister rechnet mit 1.500 bis 2.000 Frauen, die unabhängig von ihrem bisherigen Qualifikationsniveau an diesem Programm teilnehmen werden. Zum Einstieg sind Informationstage über Ausbildungsmöglichkeiten und finanzielle Leistungen vorgesehen. Vor allem sollen Orientierungshilfen für Berufsbilder im nicht-traditionellen Bereich gegeben und ein "Karriereplan" erstellt werden.

Konkrete Ausbildungsinhalte werden in den Bereichen EDV, Mathematik, Physik, ev. technisches Englisch, Konfliktmanagement, technisch-handwerkliche Grundkompetenzen angeboten. Die Ausbildung erfolgt im Rahmen einer betrieblichen Lehrausbildung, in Lehrausbildung in Ausbildungseinrichtungen, Facharbeiterinnenausbildung in Ausbildungszentren oder im Rahmen einer Implacementstiftung. Ebenfalls förderbar ist die Ausbildung im Rahmen einer Fachschule, die einen gleichwertigen Lehrabschluss bietet, sowie im Rahmen einer technisch-naturwissenschaftliche Fachhochschule.

"Ich bin überzeugt, dass für viele Frauen die Ausbildung im handwerklich-technischen Bereich -nach der Überwindung der ersten Schwellenangst - tolle Chancen bietet und ihnen den Weg frei macht zu einem zukunftsreichen und interessanten Beruf, der auch Einkommens mäßig ihren Erwartungen entspricht", betonte Bartenstein abschließend.

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