BZÖ-Schmalenberg, Barnet: Bevölkerung und Mitarbeiter ermöglichen in Wien Spitzenmedizin

Gesundheitspolitik der Wiener SPÖ kontraproduktiv

Wien (OTS) - Im Rahmen der Aktuellen Stunde des Wiener Landtages sagte heute die gf. BZÖ-Wien Klubobfrau Mag Heidrun Schmalenberg, dass die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Wien der Verdienst der Wienerinnen und Wiener und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei. "Die Bevölkerung zahlt die Steuern und Abgaben und die Mitarbeiter ermöglichen die Spitzenmedizin".

Schmalenberg wies darauf hin, dass die Politik der Wiener SPÖ im Gesundheitsbereich kontraproduktiv sei. "Wien hat die höchsten Kosten pro Spitalsbett, die Gesundheitspolitik wird mit Parteipolitik verwechselt. Während Funktionäre im oberen Bereich fürstliche Gagen und Sonderverträge erhalten, werden die unteren Ebenen (z.B Pflegehelfer, Turnusärzte) ausgehungert".

"Wien leistet sich einen Gewerkschaftsvorsitzenden, der gleichzeitig Vorsitzender des Wiener Gemeinderates ist und mit den Mächtigen der Stadt packelt. Statt Strukturmaßnahmen und Transparenz zu gewährleisten, hebt die Wiener SPÖ ab 1. Juli einen Spitalskostenbeitrag von 10 Euro ein", kritisierte Schmalenberg.

BZÖ-Wien Klubobmann Günther Barnet zeigte sich verwundert, dass die SPÖ dieses Thema gerade zwei Tage vor der Erhöhung des Spitalskostenbeitrages thematisiere. "Niemand zweifelt an den hervorragenden Leistungen des AKH. Es ist aber jeder dagegen, dass in diesem Haus durch schlechte Verhandlungen und ein schlechtes Management Geld vernichtet wird". Es sei unverständlich, wieso man mit den benachbarten Bundesländern keine Übereinkunft bezüglich Zahlungen für deren Patienten erreicht habe und die ganze Last Wien zu tragen habe.

Barnet wies darauf hin, dass auch die anderen Spitäler Spitzenmedizin und gleich gute Leistungen wie das AKH bieten. "Trotzdem gehen alle ins AKH".

Weiters erinnerte Barnet SP-Gesundheitsstadträtin Brauner an die von ihr im Vorjahr versprochene Spitalsplanung. "Wir, die Bevölkerung und die Mitarbeiter wollen wissen, was mit den kleinen Häusern passiert und wohin die Spitzenmedizin ausgelagert wird. Die SPÖ schwindelt sich in Neuwahlen, um den Mitarbeitern nicht sagen zu müssen, welches Spital geschlossen wird", so Barnet abschließend. (Schluss) lb

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