Arbeiter durch Stichflamme schwer verletzt

Bei Probebohrungen auf Erdgas gestoßen?

Wien (OTS) - Bei Probebohrungen schwer verletzt wurde Mittwochvormittag ein Arbeiter in St. Valentin in Niederösterreich. Er erlitt schwerste Verbrennungen und wurde mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 10 ins Krankenhaus nach St. Pölten transportiert.

Wie der ÖAMTC berichtet, war eine Firma aus Mitterkirchen in Oberösterreich mit Probebohrungen im Garten eines Einfamilienhauses im Ortsteil Herzograd in St. Valentin beschäftigt. Gebohrt wurde bis zu einer Tiefe von rund einhundert Metern, das Bohrloch hatte einen Durchmesser von 115 Millimetern. Plötzlich schoss eine Stichflamme aus dem Bohrloch, ein Arbeiter wurde davon voll erfasst.

Der 49-jähriger Mann aus dem Bezirk Perg in Oberösterreich erlitt schwerste Verbrennungen. Geistesgegenwärtig sprang er in den im Garten befindlichen Pool.

Das Rot-Kreuz-Team aus St. Valentin sowie ein praktischer Arzt führten die Erstversorgung durch. Um 8.45 Uhr wurde Christophorus 10 aus Linz angefordert. Nach weiterer Wundversorgung durch den ÖAMTC-Notarzt wurde der Patient ins Krankenhaus nach St. Pölten geflogen.

Die Unfallursache muss noch geklärt werden. Möglicherweise waren die Arbeiter beim Bohren auf Erdgas gestoßen.

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Ko

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