Auszeichnung für Glänzende Ideen einer kreativen Wirtschaft

Abschluss des ersten Fördercalls des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft

Wien (OTS) - "Schöpferisches Denken ist die Basis jeder zukunftsorientierten Entwicklung. Technische Innovation und kreative Wirtschaft bilden die Werkzeuge zur Umsetzung dieses Denkens" ist Carina Felzmann, Abgeordnete zum Nationalrat und Front-Woman der arge creativwirtschaft austria der WKO überzeugt. Gemeinsam mit der austria wirtschaftsservice und ausgestattet mit Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung hat sie daher vor gut einem Jahr das iP ImpulsProgramm creativwirtschaft initiiert, um für potenzielle Unternehmer/innen den Weg von der kreativen Idee zum tragfähigen Geschäftskonzept zu ermöglichen und zu erleichtern.

zwei Phasen - EUR 5,8 Mio. Projektvolumen

In Form eines sogenannten Calls wurden Österreichs kreative Industrien und Wirtschaftstreibende (und solche, die mit dem Gedanken an eine Umsetzung noch spielten) aufgerufen, ihre Ideen von einer international besetzten Jury evaluieren zu lassen. Über 315 Einreichungen mit durchschnittlichen Projektsummen von rund EUR 203.000 haben die Initiatoren in der ersten Phase überrascht. "Wir wussten, dass in Österreich das Potenzial in der Kreativwirtschaft vorhanden ist. Dass so viele Ideenträger/innen einer wirtschaftlichen Umsetzung offen gegenüber stehen hatten wir uns nicht zu hoffen gewagt", ist Sonja Hammerschmid, Bereichsleiterin der Förderbank austria wirtschaftsservice und Geschäftsführerin des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft, begeistert von der breiten Basis der Szene.

51 Projekte wurden von der Jury nach der ersten Phase eingeladen, ihre Geschäftskonzepte weiter zu entwickeln; das gesamte Projektvolumen dieser Projeke (40 bestehende Unternehmen, 11 Unternehmen in Gründung) betrug rund EUR 11 Mio. Nach der zweiten Phase, in der den Einreichern Unterstützung in Form von Businessplanworkshops angeboten wurde, prüfte die Jury nochmals in den Kategorien Musik, Design und Multimedia, und wählte schlussendlich 24 Projekte für eine Förderung aus. EUR 5,8 Mio an Projektvolumen werden mit insgesamt EUR 2,1 Mio. gefördert. "Bei diesen 24 Projekten handelt es sich um jene, bei denen eine wirtschaftliche Umsetzung unmittelbar bevorsteht. Auch alle anderen eingereichten Projekte haben unserer Meinung nach hohes Potenzial, sind aber teilweise noch weiter vom Markt entfernt" erläutert Christian Atzmüller, Geschäftsführer des iP.

Eine Bühne für glänzende Ideen

Heute abend endet der erste erfolgreiche Call mit einem großen Event im neuen designforum im Museumsquartier. Unter dem Titel "Bright Ideas" werden drei von der Jury als Leitprojekte ausgezeichnete "glänzende" Ideen stellvertretend für alle Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Mit dem 3D-Soundmixer stellt die Dr. Robert Höldrich KEG aus Graz ein Softwaretool vor, mit dem sich die räumliche Verteilung des Klanges steuern läßt. Damit wird es für Komponisten und Tonmeister erstmals möglich, räumliche Klanggestaltung aus dem engen Korsett der vorgegebenen Rahmenbedingungen zu lösen und den künstlerischen Ausdruck neu zu definieren. Ebenfalls aus dem Musikbereich stammt das von der Jury gewählte Leitprojekt ZERO INCH von Georg Lauteren. Inhalt des Projekts ist die Errichtung eines österreichischen Online-Stores für heimische und internationale elektronische Musik, die über ein innovatives Navigationsinterface und journalistische Aufbereitung auch erfahrbar gemacht wird. Durch die Digitalisierung von Musik die nur auf Vinyl erschienen ist, ist die langfristige Verfügbarkeit gesichert und ZERO INCH erfüllt damit auch eine wichtige kulturelle Funktion.

Aus der Kategorie Multimedia wird das Projekt "Das Tile" von der kufnerfurtures GmbH vor den Vorhang gebeten. Als Fusion aus Fliese, Leuchtmedium und künstlicher Intelligenz erfasst und bearbeitet "Das Tile" Bewegungen, Berührungen, Geräusche und andere Inputs - visuelle und interaktive Erlebnisse, bei Vernetzung von mehreren Tiles auch in größeren Flächen, erlauben neuartige Erfahrungen.

In der Kategorie Design reicht das Spektrum der, von der Jury für die Förderung ausgewählten Projekte von einer hydraulischen Auflaufbremse für Fahrradanhänger über mobile Trinkwasserreinigung und Verkehrssicherheitseinrichtungen bis zu Tageslichtsystemen für Gebäude.Der weite Bogen der Technologiebereiche sowie die gleichermaßen hohe Qualität bei allen zur Förderung vorgeschlagenen Designprojekten machte es der Jury unmöglich, hier ein Leitprojekt herauszugreifen. "Für mich ist das ein Zeichen", so Carina Felzmann, "dass Österreich gerade am Designsektor in Verbindung mit den traditionellen wirtschaftlichen Stärken enormes Potenzial hat und über zahlreiche Spitzen-Entwickler/innen verfügt."

Die Abschlussgala zum Call beginnt heute abend um 19.30 Uhr im neuen designforum im Museumsquartier. Informationen über alle prämierten Projekte finden sich auch unter www.impulsprogramm.at.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Sabine Pümpel
ip ImpulsProgramm creativwirtschaft

tel.:01 / 5242060
email: puempel@impulsprogramm.at
web: www.impulsprogramm.at

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