1.Juli 2005: Protestversammlung 5 Jahre ohne Hausbesorgergesetz

Wiens HausbesorgerInnen demonstrieren ab 10 Uhr am Josef-Meinrad-Platz

Wien (HGPD/ÖGB) - Am 1. Juli 2000 wurde das Hausbesorgergesetz ersatzlos gestrichen. Seitdem sind mehr als 10.000 HausbesorgerInnenposten nicht nachbesetzt worden. Die Arbeit als Hausbesorgerin war vor allem bei AlleinerzieherInnen und Müttern sehr beliebt. Sie gab ihnen die Möglichkeit Beruf und Familie zu vereinbaren. In den letzten fünf Jahren hat die Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) einige Versuche unternommen, eine neue Lösung für diesen Berufsstand zu finden. Doch weder Kollektivvertragsverhandlungen, noch die Vorlage eines Gesetzesentwurfes oder ein Mindestlohntarif wurden von der Wohnungswirtschaft und der Bundesregierung angenommen und zu einem positiven Abschluss gebracht.++++

"Wir wollen nicht einfach um das abgeschaffte Gesetz trauern, sondern sind nach wie vor auf der Suche nach neuen konstruktiven Lösungen von denen MieterInnen und künftige HausbetreuerInnen in gleichem Maße profitieren", erklärt HGPD-Vorsitzender Rudolf Kaske zur Kundgebung: "Wir sind nämlich davon überzeugt, dass ein modernes Berufsbild für HausbetreuerInnen allen zu Gute käme." Die Gewerkschaft HGPD lädt HausbesorgerInnen, MieterInnen und interessierte BürgerInnen ein, uns am Freitag, den 1. Juli 2005 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr am Josef-Meinrad-Platz (zwischen Burgtheater und Volksgarten) Gesellschaft zu leisten.(kk)

ÖGB, 29. Juni
2005
Nr. 416

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