Donauhafen Enns-Ennsdorf schreibt Erfolgsgeschichte

Gabmann: Der Internationalisierung anpassen

St. Pölten (NLK) - Sowohl Niederösterreich als auch Oberösterreich wollen die Erfolgsgeschichte des Donauhafens Enns-Ennsdorf fortschreiben und das Areal im Wettbewerb mit anderen Häfen stärken. "Durch Erweiterungsabsichten von bereits angesiedelten Betrieben sowie durch Niederlassung von weiteren Unternehmen wird auf niederösterreichischer Seite die Hafeninfrastruktur weiter ausgebaut. Auch der angrenzende Wirtschaftspark bietet die Möglichkeit zur Schaffung von Arbeitsplätzen", betont dazu Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann. Der Donauhafen sei auch ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Oberösterreich. Im Europa der Regionen seien Kooperationen besonders wichtig.

Die Anteile der Ennshafen-Gesellschaft tragen zu 50 Prozent das Land Oberösterreich und zu 50 Prozent die niederösterreichische Wirtschaftsagentur ecoplus. Das voll aufgeschlossene Areal bietet Unternehmen optimale Voraussetzungen. So wird im Wirtschaftspark Ennsdorf ein Biomasse-Kraftwerk der Firma Bioma errichtet, das seinen Strom in das überregionale Verbundnetz einspeist und die Nachbargemeinde Enns mit Fernwärme versorgt.

1975 haben die Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich mit der Ennshafen Gesellschaft eine zukunftsweisende Kooperation gegründet. Drei Jahrzehnte später gehört der Ennshafen zu den wichtigsten Güterumschlagsplätzen Österreichs und bietet dem Wirtschaftsraum eine ausgezeichnete Infrastruktur. Allein in den letzten zehn Jahren konnte die Kapazität des Warenumschlages am Donauhafen Enns-Ennsdorf um das 25-fache erhöht werden. Der Ennshafen ist der jüngste österreichische Donauhafen. Seit dem Beginn des operativen Hafengeschäfts im Jahr 1993 konnte der jährliche Warenumschlag von 30.000 Tonnen auf über 1 Million Tonnen gesteigert werden. Das Hafengebiet umfasst mit den Wirtschaftsparks Ennsdorf und Enns über 3,5 Millionen Quadratmeter und ist das größte zusammenhängende Industriebaugebiet an der oberen Donau. Sowohl im Hafengebiet als auch in den beiden Wirtschaftsparks stehen noch rund 800.000 Quadratmeter Industriebaugebiet zur Verfügung.

Nähere Informationen: Wirtschaftsagentur ecoplus, Telefon 01/513 78 50-24.

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