GRAS: Sonja Hödl neue Bundesprecherin - Doris Gusenbauer übergibt Amt

Zugangsbeschränkungen: Hödl fordert Aufschub und gemeinsame Lösungen

Wien (OTS) - Doris Gusenbauer übergibt im Anschluss an die heutige konstituierende Sitzung der ÖH-Bundesvertretung ihr Amt als Bundessprecherin der Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) an Sonja Hödl. Die Bundesvollversammlung der GRAS beschloß Hödl am Wochenende konsensual als neue Bundessprecherin.

Doris, die sich bereits auf ihre neue Aufgabe als Vorsitzende der ÖH Uni Wien freut, übergibt voller Zuversicht an Sonja: "Es war eine schöne und spannende Herausforderung die GRAS in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. Die Arbeit in einem pluralistischen Kollektiv ist nicht immer leicht, aber fruchtbringender als alles andere. Sonja wird den erfolgreichen Weg der GRAS weiterführen, sie hat mein vollstes Vertrauen."

Die 22jährige Sonja Hödl ist wohnhaft in Wien und studiert an der Wirtschaftsuniversität Internationale Betriebswirtschaft "in der Endphase", wie sie hoffnungsvoll meint. Hödl arbeitete im ersten Jahr der scheidenden Exekutive im Presseteam der BV und ist seit 2003 UV-Mandatarin an der WU. Nach dem erfolgreichen Abschneiden der GRAS an der früher konservativen Hochburg WU, sorgte ihr spontaner Ruf am Wahlabend in Richtung ÖVP-AG "die sind am Boden" für eine der Anekdoten dieser Wahl.

Kämpferisch zeigt sich die neue Bundessprecherin auch in Richtung Bildungsministerium und Rektorenkonferenz: "Ohne jegliches Gespräch mit der Vertretung der Studierenden die Pläne für Zugangsbeschränkungen in einer Husch-Pfusch-Aktion in ein Gesetz zu packen wird in einem Fiasko enden. Dass das Ministerium davon die Finger lassen sollte, hat es bereits mit dem HSG bewiesen, das an Absurditäten kaum zu übertreffen ist und vor dem VfGH nicht bestehen wird." Hödl fordert indes die Bundesregierung neuerlich auf, sofort mit der EU-Kommission einen Aufschub zu verhandeln. "Danach müssen wir uns endlich alle öffentlich an einen Tisch setzen, um gemeinsam Lösungen für die Probleme der Unis zu finden. Die Zeit der verschlossen Türen und Geheimverhandlungen im Ministerium muss der Vergangenheit angehören", so abschließend Hödl, die sich auch Klarheit durch die Beantwortung der parlamentarische Anfrage durch Ministerin Gehrer erwartet.

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