Rechnungsabschluss - SP-Troch: Nachhaltige Stadtplanung lebt von der Unterstützung der Bevölkerung

SP-Antrag zum Schutz der Zeiselpopulation auf Radio Austria Gründen

Wien (SPW-K) - Eingehend mit der neuen Rolle Wiens in einem erweiterten Europa, in der Region Centrope, und der damit verbundenen Aufgaben setzte sich SP-Gemeinderat Dr. Harald Troch in seinem Debattenbeitrag zum Kapitel Stadtentwicklung im Rahmen des Rechnungsabschlusses der Stadt Wien für das Jahr 2004 auseinander. Der Mandatar erläuterte die grundlegenden Werthaltungen und Ziele der Wiener SPÖ in diesem Prozess. Troch: "Wir bekennen uns zur Förderung von Forschung und Bildung, was heute mehr denn je Internationalisierung bedeutet. Das funktioniert nur in einem Klima der Offenheit und der Toleranz, die wiederum weiche, aber wichtige Standortfaktoren für eine dynamische Wirtschaft und eine Kulturstadt von Weltrang bilden. Wir SozialdemokratInnen bekennen uns zur Lebensqualität auf hohem Niveau für alle Wienerinnen und Wiener, egal wie hoch ihr Einkommen ist, egal welche Ausbildung sie bekamen und woher sie ursprünglich stammen", betonte der Mandatar.

Ausführlich legte Troch im weiteren Verlauf seiner Ausführungen die Zielsetzungen des Strategieplans, aber vor allem des kürzlich beschlossenen Stadtentwicklungsplanes (STEP 05) dar, wobei er den breiten Diskussionsprozess als "besonders beachtlich" bewertete. Er erläuterte vorerst die zentralen Zielsetzungen des STEP 05 und beschäftigte sich in der Folge auch mit Detailprojekten zur Stadtentwicklung wie etwa dem Bahnhof Wien-Europa Mitte, den Aspanggründen und dem Erdberger Mais/Gasometerumfeld sowie nicht zuletzt dem Stadtentwicklungsvorhaben auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern.

Weitere Schwerpunkt der Ausführungen Trochs bezogen sich auf die zeitgenössische Architektur in Wien und das damit verbundene, wie der Mandatar festhielt, "modern-urbane Lebensgefühl", die Aufwertung und Umgestaltung des Karlsplatzes zu einem Kunstplatz und die damit verbundene bessere "Nutzungsfreundlichkeit und Durchlässigkeit dieser hochkarätigen Stadtlandschaft", wie der Gemeinderat hervorhob.

Nicht zuletzt erinnerte Troch an die BürgerInnen-Mitbestimmungsinitiative "Agenda 21" und der diesem Partizipationsprojekt zu Grunde liegenden Idee. Troch: "Wir Wiener SozialdemokratInnen setzen auf seriöse Information und Bürgerbeteiligung, weil wir verstanden haben, dass dies ein Beitrag zur Wohlfühlstadt ist, dass nachhaltige Planung von der Unterstützung der Bevölkerung lebt". In diesem Sinne sei auch die Agenda 21 zu sehen.
"Die stabilen politischen Verhältnisse in Wien haben der Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr gut getan, die ressortübergreifende Arbeit läuft ohne Querelen. In den vergangenen Wochen und Monaten wurden jedenfalls grundlegende Weichenstellungen für die Stadtentwicklung und damit eine positive Zukunft Wiens vorgenommen", zog Troch Resümee. Abschließend brachte er einen Antrag seiner Fraktion ein, mit dem die Stadt Wien aufgefordert wird, alles Notwendige zu unternehmen, um die Zeiselpopulation auf den Radio Austria Gründen zu schützen und das Gebiet vor Verbauung zu bewahren. (Schluss)

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