VP-Feldmann: Ökonomische Unabhängigkeit sichert Frauen die Freiheit

Wien (VP-Klub) - "Vor lauter Lust an der Selbstdarstellung bleibt der SP-Stadtregierung kein Geld mehr für sinnvolle Frauenpolitik", bringt die Frauensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Barbara Feldmann, ihre Kritik auf den Punkt. In wichtigen Bereichen besteht dringender Handlungsbedarf, doch die Stadt reagiert darauf höchstens mit dem Einsetzen von Arbeitsgruppen. Eines der Hauptprobleme sieht Feldmann in der zunehmenden Armutsgefährdung der Frauen - mit 15% liegt Wien deutlich über dem Bundesschnitt. Der Mangel an leistbaren Kinderbetreuungsplätzen und die unflexiblen Öffnungszeiten der Kindergärten und Horte tragen dazu bei, Frauen - vor allem Alleinerzieherinnen - in die Armutsfalle zu treiben. Radikales Umdenken und gezielte Offensiven zur Existenzsicherung für Frauen sind gefragt.

Besseres Betreuungsangebot steigert die Frauenerwerbsquote und die Geburtenzahlen

"Im internationalen Vergleich sind die Wiener Zahlen bezüglich der Frauenförderung eine Katastrophe", meint Feldmann weiter. Sie fordert Rahmenbedingungen, die es Frauen ermöglichen, berufliche Erfolge und private Verpflichtungen, seien es Kinder oder pflegebedürftige Verwandte, zu vereinbaren. Das Leben muss für Frauen in Wien endlich lebenswert und leistbar werden. "Der hohe Frauen-Anteil bei geringfügig Beschäftigten, die große Zahl von Frauen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen oder Teilzeitarbeit spricht eine deutliche Sprache", schließt Feldmann ihre Kritik an der SP-Frauenpolitik ab.

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