Unterreiner: Die FPÖ auch in der Kulturpolitik Wiener Heimatpartei

SPÖ missbraucht Wiener Kulturressort

Wien (OTS) - Wien, 28.06.05 (fpd) - Im Zuge der Debatte des Rechnungsabschlusses formulierte die 3. Landtagspräsidentin Mag. Heidemarie Unterreiner vier Schwerpunkte der FPÖ-Kulturpolitik und stellte diese der derzeitigen Kulturpolitik der SPÖ gegenüber.

Kunst und Kultur und deren Lehre sind frei

Die Kulturpolitik in Wien dient dagegen einzig dem Machterhalt der SPÖ. Luc Bondy etwa, der im Jahr 2000 nach eigenen Worten "am liebsten jeden Tag eine Demo gegen eine bürgerliche Regierung organisieren würde", stieg zur Nr. 1 der Wiener Kulturpolitik auf.

Als es der Kulturstadtrat wagte, Verhandlungen mit Martin Kusey über eine mögliche Nachfolge von Bondy zu führen, zeigte ihm dieser, wo es lang geht. Bondys Vertrag wurde rasch bis 2010 verlängert. Als Wiedergutmachung wurde ihm die Subvention um eine Mio. Euro erhöht.

Auf der anderen Seite hat die missglückte SPÖ-Theaterreform bewirkt, dass sich die kleinen und mittleren Bühnen zu Notgemeinschaften zusammenschließen müssen, um überleben zu können.

Multi-Kulti-Spektakel ohne Wienbezug sind kontraproduktiv

Die Besucherzahlen bei den Wiener Festwochen sind von fast 59.000 (2004) auf rund 50.000 (2005) gesunken. Premieren wurden abgesagt. Bei einem Budget von 15 Mio. Euro wird jeder Sitzplatz von der Stadt mit 300 Euro gefördert. Die Festwochen haben sich zu einem uninteressanten Multi-Kulti-Spektakel ohne Wienbezug entwickelt.

Auch die "Peter-Sellars-Schiene" im Mozart-Jahr 2006, die von der Stadt Wien mit 10 Mio. Euro subventioniert wird, entwickelt sich zu einem "Kultur-Tohuwabohu". Obgleich Sellars seit 2003 horrende Gagen kassiert, liegt bis heute kein Programm vor.

Kulturelles Erbe Wiens bewahren

In Wien bleibt Tausenden lernwilligen Kindern die Ausbildung in Musikschulen verwehrt, weil es zu wenige gibt. Gehört die musische Bildung in den anderen Bundesländern und Europa zur Grundausbildung, hinkt die "Musikstadt Wien" hier Jahrzehnte nach, so Unterreiner.

Wiener Identität bewahren und stärken

Die SPÖ möchte "verschiedene Identitäten" in Wien haben. Das ist nicht der Weg der FPÖ. Immer mehr Menschen fürchten, dass ihre Kultur "weggeschwemmt" wird. Österreich und Wien werden gut daran tun, trotz Globalisierung die eigene kulturelle Identität sicherzustellen, betont Unterreiner. (Schluss) am

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