Ebinger: Bank Austria: FPÖ-Antrag für Erhalt der Arbeitsplätze

Bürgermeister Häupl soll Arbeitsplatzgarantie erreichen

Wien (OTS) - Wien, 28.06.05 (fpd) - Die Übernahme der HVB und
ihrer Tochter Bank Austria Creditanstalt durch die italienische UniCredit bedeutet eine große Gefahr für Tausende Arbeitsplätze bei der BA-CA. Die FPÖ wird daher Bürgermeister Häupl in einem Antrag auffordern, sich dafür einzusetzen, dass Wien im UniCredit-Konzern die Zentrale für das Ostgeschäft bleibt und damit die Arbeitsplätze am Standort Wien gesichert werden, sagt FPÖ-Gemeinderat Gerald Ebinger.

Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl mühte sich in den vergangenen Tagen redlich, den Deal zwischen UniCredit und HVB schönzureden. Tatsächlich war die Gemeinde einst mittelbar einer der größten Aktionäre der Bank Austria. Über die ihr nahe stehende AVZ kontrollierte sie bis Ende 2000 rund 23 Prozent.

Der Deal mit der HVB war für die Gemeinde ein wirtschaftspolitisches Desaster. Sie hat ihren Einfluss auf die BA gegen eine minimale Beteiligung von vier Prozent an der HVB verspielt. Hinkünftig wird die AVZ nur noch zu 1,5 Prozent an der UniCredit beteiligt sein.

Unmittelbar nach Bekanntgabe der geplanten Fusion haben die Konzernbetriebsräte in Deutschland, Österreich und Polen Widerstand gegen allfällige Stellenkürzungen angekündigt. UniCredit-Chef Profumo hatte einen Personalabbau von sieben Prozent angekündigt. Bei 126.000 Mitarbeitern wären das 9000, erklärt Ebinger.

Auch Österreich dürfte nicht ungeschoren davonkommen. Die BA-CA hat seit der Übernahme durch die HVB 4100 Jobs im Lande gestrichen. Diese gehen auf die Kappe der SPÖ. Bürgermeister Häupl hat daher die Pflicht, zumindest für den Erhalt der verbliebenen Arbeitsplätze bei der BA in Wien zu sorgen, schloss Ebinger. (Schluss)am

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