Rechnungsabschluss - SP-Ludwig: "Wien gibt mehr Geld für Frauen aus als der Bund in ganz Österreich!"

Wien (SPW-K) - "Wien gibt mehr Geld für Frauenförderung aus als der Bund für ganz Österreich", sagte heute Gemeinderätin Martina Ludwig im Rahmen der Rechnungsabschlussdebatte im Wiener Gemeinderat. "Wir schaffen beste Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, investieren in Ausbildung und Berufsqualifizierung und unterstützen wichtige Projekte für Mädchen und Frauen!"

Eine wichtige Zielgruppe seien Mädchen: "Für sie ist eine gute Ausbildung, um auf eigenen Beinen stehen zu können, ein wichtiges Thema", so Ludwig weiter. "Gerade in der Mädchenförderung hat Wien im letzten Jahr wichtige Akzente gesetzt: Dazu zählt beispielsweise das Mädchentelefon, das viele spezifische Probleme und Fragen von Mädchen beantwortet aber auch der Töchtertag, der heuer eine sensationelle Teilnahme verzeichnen konnte." Zur Mädchenförderung zähle aber auch die Auszeichnung von Betrieben, die sich um die Förderung von Mädchen in nichttraditionellen Berufen bemühen."

Wien habe die hohe Frauen-Erwerbsquote von 79 Prozent - "und das nur, weil Wien gute Rahmenbedingungen schafft, die es ermöglichen, Beruf und Familien zu vereinbaren", unterstrich Ludwig. "Wien ist das einzige Bundesland mit einer flächendeckenden Kinderbetreuung, drei Viertel aller Krippenplätze befinden sich in Wien." Darüber hinaus biete Wien auch hervorragende WiedereinsteigerInnen-Programme an.

"Eine weitere wichtige Initiative im vergangenen Jahr war aber auch der gemeinsame Beschluss einer Anti-Stalking-Resolution im Wiener Gemeinderat. "

Im Bereich Gewaltschutz habe Wien ein dichtes Netz an entsprechenden Einrichtungen: "Leider ist durch die nicht entsprechende finanzielle Ausstattung durch den Bund in diesem Jahr bei den Wiener Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie für einige Zeit eine Finanzierungslücke entstanden, die den Einrichtungen sehr zu schaffen gemacht hat."

"VP-Gemeinderätin Korosec hat vor kurzem in einem Zeitungsbericht zugegeben, dass in der ÖVP-Frauenpolitik einiges schiefgelaufen ist", so Martina Ludwig. "Diese Sichtweise sollte sich vor allem VP-Frauenministerin Rauch-Kallat sehr zu Herzen nehmen!" (Schluss)

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