Moser fordert Gesamtreform bei Kilometergeld - Gorbach muss Öffi-NutzerInnen entgegen kommen

Ungleichbehandlung AutofahrerInnen und Öffi-NutzerInnen wird einzementiert

Wien (OTS) - "Beim Kilometergeld ist eine Gesamtreform schon lange ausständig, die auch Öffi-NutzerInnen entgegen kommt. BM Gorbach zementiert mit seinem Vorgehen das krasse Ungleichgewicht zwischen AutofahrerInnen und BenutzerInnen von öffentlichen Verkehrsmitteln (Öffis) weiter ein, anstatt vernünftige Konzepte für eine Gleichbehandlung - wie in anderen Ländern - vorzulegen", kritisiert die Verkehrssprecherin der Grünen Gabriela Moser:

Im Vergleich zu Kostenrückerstattung für die Öffi-Nutzung falle das Kilometergeld jetzt schon großzügig aus, da nicht nur die zurückgelegten Kilometer, sondern auch Anteile an der Instandhaltung von Autos erstattet würden. "Wer den Satz für die Öffi-Nutzung nicht anhebt, während die Auto-Nutzung finanziell attraktiver wird, hat in der Verkehrspolitik jegliche Berechtigung verloren. Wer das Kilometergeld konzeptlos anhebt, sorgt dafür, dass die Öffis stetig unattraktiver werden", so Moser.

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