SP-Haider: Sicherheit in Strafvollzugsanstalten in Gefahr

Für OÖ sind bereits zusäztliche Justizwachebeamte beantragt

Linz (OTS) - Die Ereignisse in der Justizanstalt in Salzburg
belegen erneut die problematische Situation in den österreichischen Justizanstalten.
"Die Personalnot in den Haftanstalten hat ein Besorgnis erregendes Ausmaß angenommen. Damit ist die Sicherheit in diesen Anstalten in Gefahr. So ist in Linz nicht einmal die absolute Untergrenze von 110 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Sechs dieser Planstellen sind derzeit unbesetzt. Mit diesem Personalstand ist nur mehr ein reines Wegsperren möglich, eine geordnete Betreuung der Häftlinge findet nicht mehr statt. Daher stehen Auseindandersetzung unter den Häftlingen und Ausbruchsversuche laufend auf der Tagesordnung," kritisierte Erich Haider, Kompetenzteam Sicherheit der SPÖ, erneut.

Außerdem hätten die oberösterreichischen Haftanstalten für 2006 zusätzliches Personal beim Ministerium beantragt. Damit sollen wieder mehr Sicherheit und Betreuung ermöglicht werden. Für die Strafvollzugsanstalt Linz seien 10 Planstellen beantragt, für Garsten 15, für Suben 4 und für Wels 2, ergänzte Haider.

"Wie bei der Polizei herrscht akuter Handlungsbedarf für Bundeskanzler und Finanzminister. Ich fordere, dass die beantragten zusätzlichen Planstellen von der Bundesregierung sofort bewilligt und die dazu nötigen Neuaufnahmen eingeleitet werden," machte Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider klar.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40001