Ausstellung im Wien Energie Haus: Afghanistan - Land der Kontraste

Wien (OTS) - Afghanistan ist ein Land von atemberaubender Schönheit, landschaftlich wie kulturell, ein Land der lebendigen Kontraste.
Afghanistan ist aber auch ein Land, auf das Kriege und Unruhen seit Jahrzehnten dunkle Schatten warfen. Das Wien Energie Haus in Wien 6, Mariahilfer Straße 63 präsentiert von 29.Juni bis 28.Oktober 2005 das geheimnisvolle und weitgehend unbekannte Land am Hindukusch. Die Ausstellung zeigt die kulturelle Vielfalt Afghanistans, das reiche Kunsthandwerk, seine unterschiedlichen Völker und Stämme und die Schönheit, aber auch den Schönheitssinn seiner Menschen

Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch: 9 bis 18 Uhr
Langer Donnerstag: 9 bis 20 Uhr
Freitag: 9 bis 15 Uhr*****

Kaum jemand in unseren Breiten weiß über die jahrtausendealte Kultur Afghanistans, seine Bedeutung als Knotenpunkt Zentral-Asiens, die faszinierende Vielfalt seiner unterschiedlichen Völker und Stämme und deren überaus reiches Kunstschaffen Bescheid.

Im Wien Energie Haus ist eine vollständig eingerichtete Jurte turkmenischer Nomaden aufgebaut. Sie zeigt die wenig bekannte Lebensform der nordafghanischen Hirtennomaden.

Das überaus reiche Kulturgut der Nomaden, aber auch die sesshafte und Bodenbau betreibende Bevölkerung Afghanistans, wird durch erlesene Gebrauchsgegenstände illustriert. Dazu zählen fein gewebte Kelims und kostbare Teppiche ebenso, wie der prächtigen Schmuck der verschiedenen Völkerschaften, welche seit jeher den schweren Silberschmuck mit Goldtauschierungen, Karneolen und Lapislazuli zieren.

Möglich gemacht wird diese eindrucksvolle Ausstellung durch die Leihgaben der Familie Rahimy, einer einstmals wohlhabenden Kaufmannsfamilie aus Kabul, deren Vorväter seit sechs Generationen alte Volkskunst gesammelt haben. Von der heutigen in Wien lebenden Generation, vor der sicheren Vernichtung in Afghanistan gerettet, haben die Gebrüder Rahimy dies einzigartige Sammlung bewahrt.

Wussten Sie schon...?

...dass Afghanistan fast 8 mal so groß wie Österreich ist, aber nur etwas mehr als 3 mal so viele Einwohner hat.

...dass der in Afghanistan für Schmuck beliebte tiefblaue Stein, Lapislazuli, als ein Abbild des nächtlichen Himmels über der Wüste gilt.

...dass in Afghanistan, unter dem Regime der Taliban, die Inflation sich so beschleunigte, sodass Güter des täglichen Bedarfs Hunderttausende, ja oft Millionen Afghani kosteten und die Geldbündel schließlich nur mehr nach Gewicht den Besitzer wechselten.

...dass bei einer afghanischen Hochzeit oft tausende Gäste geladen werden und das Fest mehrere Tage dauert.

...dass die traditionelle Medizin Afghanistans weitgehend von magischen Vorstellungen und den Traditionen des Volksglaubens beherrscht wird.

Rückfragen & Kontakt:

Christian Neubauer
Wien Energie Presse
Tel.: (01) 4004 - 30004
e-mail: christian.neubauer@wienenergie.at

Mag. Robert Grüneis
Wien Energie Pressesprecher
Tel.: (01) 53 123 / 73900
e-mail: robert.grueneis@wienenergie.at
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