BZÖ-GROSZ: POLITISCHE UNTÄTIGKEIT FÜR SCHRÖPFAKTION AN AUTOFAHRERN VERANTWORTLICH

BZÖ fordert Maßnahmenpaket seitens Bund und Land für Autofahrer

Graz (OTS) - "Die heutige Pressekonferenz des ÖAAB war gespickt
mit der fadenscheinigsten Argumentation, die ich in meinem Leben jemals gehört habe. Die ÖVP versucht hier die Menschen in unserem Land für dumm zu verkaufen. Die ständigen Benzinpreiserhöhung sind bereits eine politisch unterstütze Wegelagerei. Bis heute ist die VP-SP-FP-Landesregierung nicht bereit, die Landestankstellen für alle Steirerinnen und Steirer zu öffnen. Bis heute ist der VP-Wirtschaftsminister Bartenstein nicht bereit, eine Verordnung zur Höchstpreisdeckelung für Treibstoff zu erlassen. Und bis heute ist der VP-Finanzminister nicht bereit, das Kilometergeld zu erhöhen, um gerade den geschröpften Autofahrern wieder einen Teil davon zurückzugeben, die er aufgrund der erhöhten Benzinpreisen an Steuern einnimmt", so die erste Reaktion des steirischen Bündinsobmanns Gerald Grosz auf die ÖAAB-Pressekonferenz.

"Genau diese Maßnahmen wären ein Gebot der Stunde für die pendelnden Arbeitnehmer unseres Landes aber vor allem auch für Klein- und Mittelbetriebe", begründet Grosz weiter.

Diese Schröpfaktion der steirischen Autofahrerinnen werde nicht nur politisch geduldet sondern durch die fahrlässige Untätigkeit dieser Landesregierung auch noch unterstützt. Der ÖAAB solle die Menschen in unserem Land nicht für blöd verkaufen, sondern ihren Vertreter in der Landesregierung, Landesrat Schützenhöfer, endlich auffordern, Taten statt Worte zu setzen. Es sei fadenscheinig nunmehr etwas zu fordern, wofür die ÖVP selbst hauptverantwortlich ist, so Grosz weiter.

Klubobmann Franz Lafer hat bereits angekündigt beim nächsten Landtag am Dienstag einen eigenen Antrag einzubringen. Konkret wird dort eine Öffnung der Landestankstellen gefordert. Und die Bundesregierung wird aufgefordert, mittels Verordnung die Treibstoffpreise zu deckeln und das Kilometergeld zu erhöhen.

"Es ist schleierhaft und nährt nur den Verdacht einmal mehr, dass die ÖVP samt der SPÖ hier zu Steibügelhaltern der Treibstoffkonzerne verkommen", so Grosz abschließend.

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