Eder bekräftigt Forderung nach Anhebung der Kilometergeldes

Pendlern müssen enorme Verluste der letzten Jahre endlich abgegolten werden

Wien (SK) "Kein Verständnis" hat SPÖ-Verkehrssprecher Kurt
Eder für die ablehnende Haltung von Finanzstaatssekretär Finz gegenüber einer Anhebung des Kilometergeldes. Aus Sicht des SPÖ-Verkehrssprechers ist es nicht einzusehen, dass die Regierung den hunderttausenden Pendlern, die in den letzten Jahren unter einer massiven Teuerungswelle gelitten haben, bisher ihre Verluste nicht abgelten wollte. Eder verwies gegenüber dem SPÖ-Pressedienst u.a. an die Erhöhung der Vignette und dem Anstieg der Reparaturkosten bei Pkws, die für die Pendler ebenso enorme Mehrbelastungen mit sich gebracht hätten wie die permanenten Benzinpreiserhöhungen. ****

Der SPÖ-Verkehrssprecher wirft Finz zudem vor, mit falschen Zahlen zu operieren. "Offensichtlich ist Finz nicht auf dem letzten Stand und verwendet alte Daten. Ich würde dem Finanzstaatssekretär daher dringend empfehlen, sich genau darüber zu informieren, in welchem Ausmaß die Belastungen für Pendler in den letzten Jahren angestiegen sind", erklärte Eder. Eine Erhöhung des Kilometergeldes sei jedenfalls "längst überfällig" und "ein Gebot der Stunde", betonte Eder. Es sei zu hoffen, dass Verkehrsminister Gorbach, der auf diese langjährige Forderung der SPÖ nun aufgesprungen ist, standhaft bleibt und dem Finanzminister und seinem Staatssekretär klar machen kann, dass die Autofahrer nicht weiterhin "die Melkkühe der Nation sein dürfen", so der SPÖ-Verkehrsprecher abschließend. (Schluss) ps

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