AK bleibt dabei: Kilometergeld und Pendlerpauschale müssen angehoben werden!

PendlerInnen brauchen einen Ausgleich für ihre Mehrbelastungen

Wien (OTS) - Als Verhöhnung der PendlerInnen kritisiert die AK die Ablehnung nach Erhöhung des Kilometergeldes durch Finanzminister Grasser und Finanzstaatssekretär Finz. Demnach würde eine Erhöhung des Kilometergeldes zwischen vier und sechs Millionen Euro pro Cent kosten. "Immerhin zahlen die AutofahrerInnen seit fast zwei Jahren Rekordpreise beim Sprit und davon profitiert der Finanzminister kräftig", erinnert die AK: "Pro einem Cent Preiserhöhung schneidet er allein aus der Mehrwertsteuer 12,6 Millionen Euro pro Jahr mit, das ist also doppelt so viel als die Erhöhung des Kilometergeldes kosten würde."

Immerhin zahlt ein Pendler, der mit seinem Diesel-Auto im Jahr rund 30.000 Kilometer zurücklegt, z.B. täglich von Wien nach Wiener Neustadt und wieder zurück, auf Grund der Preissteigerung zwischen Juni 2004 und Juni 2005 um 265 Euro mehr; bei Eurosuper beträgt die Mehrbelastung immerhin noch 80 Euro - das zeigt die jüngste AK Spritpreisanalyse von Anfang Juni bei bundesweit mehr als 1.600 Tankstellen.

Die AK fordert vom Finanzminister endlich einen Ausgleich für die enorme Mehrbelastung der Pendler zu schaffen, also jene die beruflich auf das Auto angewiesen sind und bereits einen erheblichen Teil ihres Einkommens für Sprit ausgeben müssen: Das Pendlerpauschale muss um weitere 15 Prozent und das Kilometergeld auf 42 Cent angehoben werden.

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