Kultur im Wurstelprater: Prater Kino Welt

Vizebürgermeisterin Laska präsentiert Praterkino Projekt

Wien (OTS) - Heute, Dienstag, präsentierte Wiens Vizebürgermeisterin Grete Laska gemeinsam mit dem Filmarchiv Austria und dem Wien Museum eine Veranstaltung im Prater, die dem Ziel der Masterplanung, mehr Kultur in den Wiener Prater zu bringen, entspricht. Grete Laska: "Der Prater war vor allem in seinen frühen Tagen ein Ort der Kultur. Gerade in den Anfangszeiten der Filmkunst wurden im Wurstelprater inhaltliche Attraktionen und technische Innovationen zusammengeführt. Ich freue mich, dass das Praterkino-Projekt genau an diese Tradition anschließt, diesen kulturellen Aspekt zurückholt und einen Einblick in die Vergangenheit ermöglicht." Das Praterkino-Projekt besteht aus einem Filmfestival, das von UPC Telekabel und Flughafen Wien unterstützt wurde, und aus einer Schau im Pratermuseum.

Der Prater im Film

Als Hommage an die über 100-jährige Tradition des Kinos im Wiener Prater präsentiert das Filmarchiv Austria in Kooperation mit der Stadt Wien von 7. bis 31. Juli auf der Kaiserwiese direkt vor dem Riesenrad das erste Prater Filmfestival. Im Rahmen dieser außergewöhnlichen Open-Air-Veranstaltung wird eine Retrospektive gezeigt, in der Jahrmärkte und Vergnügungsparks, die auf vielfältige Weise mit der Geschichte des Kinos verbunden sind, die Hauptrolle spielen. Von Merry-go-round bis Luna Park illustrieren Beispiele durch alle Epochen der Filmgeschichte die ewig lustvolle Beziehung zwischen Kino und Vergnügungspark

Prater - Kaiserwiese. Ein spannenderer Ort für ein Sommer-Filmfestival lässt sich kaum denken. An der Schnittstelle zwischen domestizierter Stadtlandschaft und lustvoll-anarchischer Vergnügungsmeile liegt hier eine geschichtsträchtige Zwischenzone, wo das genüssliche Übergleiten vom Alltagsleben in eine Welt des permanenten Ausnahmezustandes immer wieder kunstvoll zelebriert wurde. Am eindrucksvollsten und nachhaltigsten geschah dies mit "Venedig in Wien". 1895 bildete Gabor Steiner die Lagunenmetropole als Kulissenstadt auf der Kaiserwiese des Praters nach und schuf damit den vermutlich ersten Themenpark der Welt. Wasserkanäle durchzogen ein Labyrinth der Vergnügungen und jedes Jahr zur Sommersaison wurden neue Attraktionen aufgeboten - 1896 debütierte hier das Kino und bahnte sich den Weg in die Praterwelt. Aus einfachen Schaubuden entwickelten sich Filmpaläste in einer Dichte und Größe wie nirgends sonst in der Stadt.

Das Kino als Leitmedium der Moderne fand im Prater ein kongeniales Zentrum. Hier verwoben und durchdrangen sich Visionen und Projektionen der Vergnügungslandschaft mit jener des Films - der Prater als Boulevard der Bilder, Institution beschleunigter Welterfahrung stand in elektrisierender Verbindung mit der Moving-Image-Kultur der Zeit. Mit der großen Praterzerstörung 1945 verlosch der wohl faszinierendste Kinoschauplatz dieser Stadt. Geblieben ist das Riesenrad, 1897 für "Venedig in Wien" errichtet -heute logischer Anknüpfungspunkt für ein Festival, das die verschüttete Kinogeschichte des Praters wieder sichtbar macht. Seit 1896 war der Prater immer wieder auch ein bevorzugter Drehort und Schauplatz österreichischer und internationaler Filmproduktionen. Das Special "Der Wiener Prater im Film" zeigt, wie das Kino hier einige der denkbar schönsten Momente und Stimmungen des legendären alten Praters verewigt hat. In diesem Rahmen wird der kürzlich in Frankreich wiederentdeckte großartige österreichische Stummfilm PRATERMIZZI, der von einer traumtrunkenen Fahrt in der Grottenbahn als erotisch-abgründige Reise ins Innere der Seele inmitten der Welt des Praters erzählt, erstmals wieder aufgeführt. Das Prater Filmfestival bietet darüber hinaus einen Querschnitt durch etwa hundert Jahre filmischen Erzählens mit und an den Orten des Vergnügens. Das reicht von DAS CABINET DES DR. CALIGARI aus dem Jahr 1920 bis zu Brad Andersons THE MACHINIST von 2004. Zur Einstimmung werden als Vorprogramme seltene Archivfilme über den (alten) Wiener Prater gezeigt.

Ausstellung PRATER KINO WELT - Filmvergnügen im alten Prater

In Kooperation mit dem Filmarchiv Austria zeigt das Wien Museum in seiner Außenstelle Pratermuseum im Planetarium von 8. Juli bis 18. September unter dem Titel "Prater Kino Welt - Filmvergnügen im alten Prater" eine Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte des Kinos und Films, die eng mit der Entwicklung des Praters um 1900 verbunden ist. Die Schau präsentiert eine Archäologie der legendären Praterkinos und nimmt Bezug auf die Geschichte der bewegten Bilder. Die Präsentation dokumentiert die ersten zu "Kinos" umgebauten Prater-Schaubuden sowie Vorläufer des Filmvergnügens wie etwa das legendäre "Kaiserpanorama".

Um 1900 erlebt der Prater eine Zeit des Umbruchs. Neben traditionellen Vergnügungen in Singspielhallen und Gaststätten erobern neue Attraktionen wie Grottenbahnen oder Schiffs- und Aeroplankarusselle den Vergnügungspark. Dazu gesellt sich eine Erfindung, die das Kulturleben des 20. Jahrhunderts revolutionieren wird: das Kino. Bereits 1896, knapp nach der ersten öffentlichen Filmaufführung in Wien und ein Jahr, bevor das Riesenrad erbaut wird, zeigt man in der Schaubude von Josefine Kirbes "Lebende Bilder". Ein paar Jahre später sind es schon fünf Filmvorführstätten, die um die Gunst des Publikums buhlen. Von Kinos im herkömmlichen Sinn kann allerdings noch keine Rede sein. Ausrufer locken zur Filmvorführung in die jahrmarktsähnlichen Buden, es gibt keine fixen Beginnzeiten und die Zuschauer gehen nach Belieben ein und aus. Erst mit der Vorführung längerer Filme orientieren sich die neuen Etablissements an den Konventionen des Theaters, was sich sowohl in der Architektur als auch im Verhalten der Besucher niederschlägt.

Historische Dokumentation und benützbare optische Apparate

Im ersten Teil der Schau werden anhand von bislang unbekanntem Material die frühen Kinostandorte im Prater, ihre Vorgeschichte und Betreiber, ihre extravagant gestalteten Fassaden und ihr Programm dokumentiert.

Im zweiten Teil begeben sich die BesucherInnen auf die Spuren unterhaltsamer Vorläufer des Filmvergnügens. Ein Highlight ist das Kaiserpanorama, das um 1900 zu imaginären Reisen verführte. An den BetrachterInnen ziehen Stereoskopiefotografien vorbei und simulieren so dreidimensionales Sehen und zeitliche Abfolge. Ähnlich funktionieren die "Mutoskop-Automaten", die dem Prinzip eines "Daumenkinos" folgen, also Bilderfolgen in hoher Geschwindigkeit zeigen, wodurch filmische Sequenzen vor den Augen der BetrachterInnen entstehen. Diese rekonstruierten Apparate aus der Vorgeschichte des Kinos können die BesucherInnen der Ausstellung vor Ort benützen.

Mit der Schau "Prater Kino Welt - Filmvergnügen im alten Prater" setzt das Wien Museum seine Reihe der "Interventionen" fort. Dabei handelt es sich um Ergänzungen zu bestehenden Dauerausstellungen. Begonnen hat die Reihe 2004 mit der Intervention "Migrationsziel Wien" in der Dauerausstellung des Haupthauses des Wien Museums.

"Das Pratermuseum, ist eine Entdeckung wert" , so Wolfgang Kos, Direktor des Wien Museums. "Es ist so speziell wie der Prater selbst. Denn es zeigt die historischen Veränderungen einer einzigartigen Wiener Unterhaltungskultur, die ebenso faszinierend wie schaurig ist." In der Dauerausstellung des Pratermuseums sind neben dem Originalmodell der Wiener Weltausstellung u.a. Dokumente von befremdlichen Menschenschauen ("Frau ohne Unterleib", "Zwergen-Schuhe", "Riesen-Anzug"), Relikte historischer Ringelspiele und Grottenbahnen oder der Wahrsageautomat "Internationales Heitraths Vermittlungs Bureau" zu sehen. Auch die legendäre Bauchrednerpuppe Maxi (die schon Helmut Qualtinger inspirierte) befindet sich im Pratermuseum. Hier ist einmal mehr der Spruch zu überprüfen, wonach "der Wiener in den Prater geht, wenn er seine Seele äußerln führen will".

Die Kooperation mit dem Film Archiv Austria gibt dem Wien Museum die Gelegenheit, eine seiner ungewöhnlichsten Teilsammlungen ins Bewusstsein der Wiener und Wienerinnen zu rücken.

Kino-Spaziergang durch den Prater

Auf die faszinierende Geschichte der ehemaligen Praterkinos verweist auch ein vom Filmarchiv konzipierter Kinospaziergang. Info-Stelen markieren die Standorte der Prater-Lichtspielhäuser bis 1945 und zeigen, wie sich hier aus einfachen Schaubuden Filmpaläste in einer Dichte und Größe entwickelten, wie sonst nirgends in der Stadt. Der Pfad durch den Wiener Prater führt zu fünf Orten, an denen markante Kinobauten das Bild des Vergnügungsparks viele Jahre mitprägten.

Begleitband und Prater-DVD

Begleitend zu den kulturellen Aktivitäten erscheint im Verlag Filmarchiv Austria der von Christian Dewald und Werner Michael Schwarz herausgegebene Katalog-Textband Prater Kino Welt - Der Wiener Prater und die Geschichte des Kinos. Der Band stellt u.a. den Wiener Prater als Experimentierfeld der Moderne vor, untersucht die Typologie des Praterbesuchers und die Architektur der Schaubuden vor dem Ersten Weltkrieg, die Schaumaschinen und präkinematografischen Vergnügungen als Vorgeschichte des Kinos, die Schaustellungen und Attraktionen im frühen Film, erinnert an die Stimmen der Ausrufer und das Lärmgewirr des Praters.

Die Prater-DVD des Filmarchiv Austria zeigt größtenteils erstmals veröffentlichtes historisches Laufbildmaterial über den Wiener Prater vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Rare Aufnahmen dieses weltberühmten Vergnügungsortes vergegenwärtigen eine längst versunkene Schausteller- und Vergnügungskultur, verschaffen Einblick in eine sich permanent erneuernde Welt der Attraktionen. Abseits der kolportierten Pratertypen frequentierte die Wiener Bevölkerung mit großer Begeisterung diesen örtlich fixierten Ausnahmezustand - nicht zuletzt um dort auch den Aufschwung des Mediums Film miterleben zu können. Zu den Highlights der DVD zählen dokumentarische Aufnahmen, die Einblicke in das Praterleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts geben:

Menschen mit körperlichen Eigenheiten waren auf den Jahrmärkten eine erstklassige Attraktion, als »Abnormitäten« bedienten sie ganz offen die Schaulust des Publikums. Der Rumpfmensch Kobelkoff (F 1900) präsentierte seine Fertigkeiten im Wiener Prater. Mit seinem Armstummel konnte er schreiben und malen. Außerdem produzierte er sich als Kunstschütze, Kraftathlet und Entfesselungskünstler. Kobelkoff wurde 1898 selbst Kinematographenunternehmer und reiste mit seinem Wanderkino durch halb Europa. Die Familie des legendären Schaustellers lebt heute noch im Prater. Dieser Film wurde kürzlich in Frankreich wiederentdeckt.

Auch die Monarchie hinterließ kinematografische Spuren. Mit der kaiser-huldigung im wiener k.k. prater (A 1911) wurde jährlich dem Regierungsantritt Kaiser Franz Josephs I. gedacht. Eindrucksvoll ist die Dokumentation einer Fahrt mit der Hochschaubahn "Scenic Railway", die seit 1909 in Betrieb stand. Gleichfalls von der Kamera festgehalten wurde die letzte große Ausstellung der österreichisch-ungarischen Monarchie. Die Adria-Ausstellung in der Rotunde besuchten 1913 etwa Kaiser Franz Joseph I., Ludwig von Bayern und Erzherzog Franz Ferdinand.

Von den Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges wurde der Prater schwer getroffen. Aufnahmen aus dem Jahr 1945 zeigen ein Schreckensbild des einstigen Vergnügungsparks: ein mit Schützen- und Splittergräben durchpflügtes Ruinenfeld mit Bombentrichtern und Bunkern, Massengräbern von Soldaten, Pferdekadavern, zerschossenen Panzern, Autowracks, Schutthalden und Eisentrümmern.

Nach den letzten Aufräumungsarbeiten, wie etwa dem Abbruch des Busch-Kinos (Wochenschau Wir sind dabei, A 1949), kehrt der Alltag ein - die Kinder-Hochschaubahn ist schon in Betrieb, das Riesenrad setzt sich mit der Hälfte der Waggons wieder in Bewegung. Der erste Blumen-Korso (Wochenschau Welt im Film, A 1948) nach 14-jähriger Unterbrechung mit den Publikumslieblingen Fritz Imhoff, Paul Hörbiger, Wondra und Zwickel und den Wiener Sängerknaben ist Teil dieser Normalisierung.

Neben den dokumentarischen Materialien enthält die Prater-DVD auch zahlreiche Spielfilmausschnitte, wurde der Prater doch nach und nach auch als perfekte Kulisse filmischer Unternehmungen verstanden:
Vor allem dem österreichischen Film in der Zwischenkriegszeit galt der Prater als bevorzugter Schauplatz.

Die pratermizzi (A 1926) erzählt von der geglückten Verbindung eines reichen Freiherrn mit einer Kassiererin aus dem Wiener Prater. Dieser fulminante österreichische Stummfilm wurde erst kürzlich wiederentdeckt und vom Filmarchiv Austria restauriert. PRATER, eine österreichische Tonfilmproduktion von 1936 zeigt das dichteste Bild, das an diesem Schauplatz in den 30er-Jahren gedreht wurde. Das Zwiegespräch von Orson Welles und Joseph Cotton während einer Riesenrad-Fahrt ist die Schlüsselszene des Klassikers the third man. Der vierte Teil des neoveristischen Episodenfilms wienerinnen widmet sich einem schicksalhaften Moment im Leben der Praterdirne Olga, der sich ein neuer Weg in die Freiheit eröffnet. Diese und viele weitere prägnante Spielfilmsequenzen bereichern die vorliegende DVD.

o Prater Filmfestival
7. bis 31. Juli 2005, täglich um 21.30 Uhr,
Kaiserwiese vor dem Riesenrad, Open-Air-Vorstellungen
Eröffnung: Donnerstag, 7. Juli 2005, 21.00 Uhr
Eintritt frei.
Das Prater Filmfestival ist eine Veranstaltung des Filmarchiv Austria mit Unterstützung der Stadt Wien und der Hauptsponsoren Wien Marketing Prater GmbH, UPC Telekabel und Flughafen Wien.

o Ausstellung: Prater Kino Welt. Filmvergnügen im alten Prater.
8. Juli bis 18. September 2005
Präsentation im Rahmen eines Pressegesprächs am 7. Juli 2005, 10.00 Uhr im Pratermuseum.
Ausstellungsort: Pratermuseum, 1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1 (Planetarium, beim Riesenrad); mit freundlicher Unterstützung
des Zeiss-Planetariums Wien
Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 21.30 Uhr; Sa, So u. Ftg. 14.00 bis 21.30 Uhr; ab 1. August: Di-Fr
10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr; Sa, So u. Ftg,
14.00 bis 18.00 Uhr; Geschlossen: 15. August 2005

o Kino-Spaziergang:
5 Markierungen mit Info-Stelen im Wiener Prater. Ab 7. Juli 2005

o Buch PRATER KINO WELT. DER WIENER PRATER UND DIE GESCHICHTE DES KINOS
(Hg. Christian Dewald/ Werner Michael Schwarz, Verlag Filmarchiv Austria 2005)
320 Seiten, zahlreiche Abbildungen
EUR 24,90,-
Erhältlich ab 7. Juli beim Prater Filmfestival, in der Ausstellung "Prater Kino Welt" im Pratermuseum, im Filmarchiv -Austria-Shop und im guten Fachhandel.

o DVD DER WIENER PRATER IM FILM
(Red.: Christian Dewald/Werner Michael Schwarz, Verlag
Filmarchiv Austria 2005)
DVD mit 39 Filmdokumenten zum Wiener Prater
161 Minuten, DVD 9/Codefree/PAL
EUR 24,90
Erhältlich ab 7. Juli beim Prater Filmfestival, in der Ausstellung Prater Kino Welt im Pratermuseums, im Filmarchiv- Austria-Shop und im guten Fachhandel.

o Informationen:
http://www.wienmuseum.at/
http://www.filmarchiv.at/
Info-Hotline Prater Filmfestival: 0800 808 133 (gebührenfrei) Allgemeine Informationen: 216 13 00 (Filmarchiv, Augarten)

o Pressekontakte: Mag. Karin Moser, Filmarchiv Austria, Tel (+43
1) 216 13 00-203; E-Mail: k.moser@filmarchiv.at
Barbara Wieser, Wien Museum, Tel (+43 1) 505 87 47 - 84068, E-Mail: barbara.wieser@wienmuseum.at
Mag. Eva Gassner, Büro Vizebürgermeisterin Grete Laska, Tel.:
(+431) 4000 / 81850; E-Mail: ega@gjs.magwien.gv.at

o Pressefotos:
http://www.wienmuseum.at/3549.htm
http://www.filmarchiv.at/

(Schluss) eg

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